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Außerdem wirtschaften wir mit fünf Fendt Traktoren der Baureihen 700 bis 900 und seit kurzem mit einem Feldhäcksler Katana 65.
Björn Kaiser & Heribert Glaßl, Deutschland - 700 bis 900 Vario, 6335 C, Katana 65, Ballenpresse 1270 S
Außerdem wirtschaften wir mit fünf Fendt Traktoren der Baureihen 700 bis 900 und seit kurzem mit einem Feldhäcksler Katana 65.

Das volle Programm

Alle Landmaschinen von einem Hersteller zu beziehen, bringt viele Vorteile für den Kunden: ein und denselben Ansprechpartner, das gleiche Auftrags- und Bearbeitungsverfahren und den gewohnt guten Service des Händlers. Und auch bei der Technik braucht man sich nicht laufend umzustellen. Zum Beispiel, weil das Bedienkonzept aller Maschinen einheitlich ist. Die landwirtschaftlichen Lohnunternehmer Björn Kaiser in Ebsdorfergrund bei Marburg und Heribert Glaßl in Hofgeismar in Nordhessen wissen das zu schätzen.

Mit dem Mähdrescher 6335 C PL hat Lohnunternehmer Björn Kaiser bisher 270 ha Raps und Getreide gedroschen. Mit der Druschqualität ist er zufrieden und auch damit, dass sich das Schneidwerk von Raps auf Getreide in ein paar Minuten umbauen lässt. „Das schafft der Wettbewerb kaum“, kommentiert er.

Dicke Staubwolken breiten sich an diesem spätsommerlichen Augustabend über dem Weizenfeld aus. Nur vage lassen sich darin die Konturen eines Mähdreschers erkennen. Die Flächen liegen auf leicht bergigem Land. Aber die Maschine scheint wie am Hang zu kleben. Meter um Meter frisst sich der Fendt 6335 C PL durch das goldgelbe Getreidefeld. „In der Kabine merkt man gar nicht, das man in Schräglage arbeitet. Die bleibt immer waagerecht“, schildert Björn Kaiser das Arbeiten mit dem patentieren Paralevel- Hangausgleichsystem von Fendt, das bis zu 20 Prozent Neigung ausgleicht und damit Dreschwerk, Abscheidung und Reinigung waagerecht hält. Im Umkreis von rund 30 km um Ebsdorfergrund bei Marburg bewirtschaftet Björn Kaiser die Felder im Auftrag seiner Kunden: Gemischtbetriebe, vom Nebenerwerbslandwirt bis hin zum Viehhalter mit mehreren hundert Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche und Biogasanlage. Diese Strukturen verlangen eine enorme Flexibilität von dem jungen Lohnunternehmer. Neben dem Dreschen von Getreide und Ölfrüchten heißt das: Mais häckseln und silieren, Grünlandpflege, Bodenbearbeitung und Pflanzenschutzmaßnahmen durchführen. Das schafft er hauptsächlich durch das gute Verhältnis zu Dominik Happel, seinem Festangestellten, den er selbst ausgebildet hat, und leistungsstarker Technik: fünf Fendt Traktoren, einem Fendt Mähdrescher, dem Fendt Feldhäcksler Katana 65 sowie verschiedenen Bodenbearbeitungsgeräten und Pflanzenschutztechniken.

Heiko Knesebeck und Torsten Himmelmann, Verkaufsberater Agrartechnik bei der RWZ Kurhessen- Thüringen GmbH in Hofgeismar, mit dem Fahrer der Presse Sascha Lückert.
Lohnunternehmer Heribert Glaßl verlässt sich auf seine Fendt-Flotte.

Die Arbeit macht Björn Kaiser Spaß. Während er aus dem Mähdrescher klettert, erklärt er fröhlich, wie er gleich nach dem Abschluss seines Landwirtschaftsstudiums das Lohnunternehmen gegründet hat. Erst in Kooperation mit gemeinschaftlich genutzter Technik, nun mit eigener Landtechnik. „Für mich ist es einfacher, dass alle Maschinen von einem Landtechnikhersteller stammen. Zum Beispiel ist das Bedienkonzept auf dem Fendt Mähdrescher genauso aufgebaut wie das auf dem Fendt Traktor. Das ist ein großer Vorteil. Genauso wie die Zusammenarbeit mit dem RWZ Technik Center Marburg-Cappel und Heiko Knesebeck von Fendt“, erklärt er. „In allen Fragen der Landtechnik habe ich immer nur einen Ansprechpartner. Das spart Zeit und die ist wichtig“, meint der 33-Jährige und macht sich mit seinem Mähdrescher auf den Heimweg nach Wittelsberg, wo er gemeinsam mit seiner Frau Tina nahe dem elterlichen Vierseitenhof lebt. Der Hof selbst wird von schicken Fachwerkgebäuden umsäumt. Große Blumentöpfe mit weißen und roten Hortensien, Wacholdersträuchern und Zierweiden schmücken das gepflasterte Areal. Kaum vorstellbar, dass hier ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen seinen Sitz hat. „Es macht uns viel Freude, die alten Gebäude zu erhalten. Wir fühlen uns sehr wohl hier“, erklärt Konrad Kaiser, Vater von Björn, und zeigt stolz auf sein weißgetünchtes Wohnhaus mit den braunen Balken, zu dessen Eingangstür eine breite, gemauerte Treppe hoch führt. Auf der rechten Seite schließt sich das Büro des Lohnunternehmens an, aber auch das seines Landwirtschaftsbetriebes. Denn Kaiser senior bewirtschaftet hier am südlichen Rand des Amöneburger Beckens einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Saatgutvermehrung. Das Lohnunternehmen ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, aber „höher, schneller, weiter“ ist nicht die Devise des mittelständischen Betriebes. „Neben hochwertiger Arbeit für unsere Kunden, möchte ich in den nächsten Jahren noch einen weiteren Arbeitsplatz schaffen und außerdem Lehrlinge zur Fachkraft für Agrarservice ausbilden“, sagt Björn Kaiser zufrieden und schaut über den Hof, auf dem jetzt unterschiedliche Maschinen stehen. Startklar für den nächsten Einsatz.

Björn Kaiser auf dem Vierseitenhof mit einem Teil des Fendt Full-Line-Programms.
Heiko Knesebeck, Fendt-Werksbeauftrager, und Björn Kaiser.
Die Eltern: Doris und Konrad Kaiser vor ihrer Terrasse.
Die Fendt Quaderballenpresse 1270 S leistet 200 bis 300 Betriebsstunden pro Jahr. Sie produziert dichte, schwere Strohballen.

Gut einhundert Kilometer nördlich von Ebsdorfergrund, in der Nähe von Hofgeismar, ist eine weitere fendtgrüne Erntemaschine auf gelben Stoppelfeldern unterwegs. Sascha Lückert produziert hier mit einer Quaderballenpresse vom Typ Fendt 1270 S schwere, feste Strohballen. Wie große Würfelzuckerstückchen purzeln diese aus dem Heck der Maschine. Auch die Ballenpresse ist Bestandteil eines Produktportfolios aus Fendt Landmaschinen, das zum landwirtschaftlichen Lohnunternehmen Heribert Glaßl in Nordhessen gehört. „Außerdem wirtschaften wir mit fünf Fendt Traktoren der Baureihen 700 bis 900 und seit kurzem mit einem Feldhäcksler Katana 65“, erklärt Heribert Glaßl freundlich, während er über das große Gelände seines Unternehmens an der Bundesstraße zwischen Hofgeismar und Grebenstein läuft. Hier stand einmal eine Fabrik, die Konkurs gegangen ist, sagt er. Glaßl kauft das Areal, baut weitere Lager- und Maschinenhallen dazu und gründet 1997 ein Lohnunternehmen. Zunächst setzt er nur Gebrauchtmaschinen ein. Aber der Betrieb wächst. Neue Landtechnik kommt hinzu. Dabei arbeitet er von Anfang an eng mit Torsten Himmelmann, Verkaufsberater Agrartechnik der RWZ Raiffeisen- Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH in Hofgeismar zusammen. „Wir haben den Händler und die Werkstatt praktisch vor der Haustür. Daher war es naheliegend, neben den Fendt Schleppern, von denen wir eine gute Qualität gewohnt sind, auch die Erntetechnik von diesem Landtechnikhersteller zu beziehen“, beschreibt er und zeigt dabei auf die Fendt Traktoren, die gleich neben dem neuen Feldhäcksler Katana stehen, der in diesem Jahr zum ersten Mal in der Grasernte gelaufen ist. Das Verhältnis zum Fendt Vertriebspartner RWZ ist nach über 20 Jahren so gut und eingespielt, dass alles schon auf Zuruf funktioniert. Eine wesentliche Arbeitserleichterung. Denn mittlerweile bewirtschaften Glaßl und seine zehn Mitarbeiter zehntausende Hektar im Jahr. Sie häckselten beispielsweise 2012 zirka 2.000 ha Mais und brachten auf über 10.000 ha Klärschlamm und Kompost aus. „Die Kundenstruktur ist breit gefächert. Vom bäuerlichen Landwirt bis hin zum großen Agrarunternehmen“, fasst er zusammen, und öffnet dabei die Haustür seines Wohnhauses, das gleich neben dem Betriebsgelände steht. Drei große Hunde, zwei Dobermänner und ein Mischling, stürzen ihm begeistert entgegen. Er tätschelt sie freundlich und verweist sie dann in ihre Hundekörbe im Flur und der Küche. In dem Haus wohnt der gelernte Landmaschinenschlosser gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Michele Leischel, die für die Buchhaltung verantwortlich ist. Diese Arbeitsteilung ist bei der Fülle der Aufträge ein wichtiges Element für den Erfolg des Betriebes. Draußen fängt es gerade an zu regnen. Das bedeutet Feierabend für den Mitarbeiter Sascha Lüttker und die Quaderballenpresse. Zu Hause bei Heribert Glaßl klingelt das Telefon. Ein Kunde will mit ihm Absprachen für morgen und die nächsten Tage treffen. „Bei uns geht es das ganze Jahr rund“, lacht der 39-Jährige, und trifft damit wohl den Nagel auf den Kopf. Denn um die Maschinen optimal auszulasten, wird auch im Winter gearbeitet, beispielsweise Holz gehackt. Heribert Glaßl ist ein Fendt Full-Liner, der das gesamte Jahr volle Leistungen bringt.

Fendt Full-Liner: Traktoren, Feldhäcksler Katana und Quaderballenpresse. Damit hat Lohnunternehmer Heribert Glaßl in seinem Unternehmen alles im Griff. Hier steht er auf seinem Hof zusammen mit Torsten Himmelmann, Verkaufsberater Agrartechnik bei der RZW Kurhessen-Thüringen GmbH in Hofgeismar.