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Unsere Traktoren sind genial einfach zu fahren und zu bedienen.

Familie Seubert, Obstbaubetrieb in Altertheim, Deutschland - 200 V / F Vario

Unsere Traktoren sind genial einfach zu fahren und zu bedienen.

Die Königin fährt Fendt

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Im Obstbetrieb von Familie Seubert ist das durchaus wörtlich zu nehmen. Die Vorliebe für Traktoren aus dem Hause Fendt ist der 23-jährigen Juniorchefin Franziska Seubert in die Wiege gelegt worden. Schon Großvater und Vater Seubert fuhren am liebsten mit den Nachkommen des Dieselrosses über die Obstanlagen im unterfränkischen Land, wo sich Obstbäume, Rapsfelder und Getreideäcker an die sanften Hügel schmiegen.

Im idyllisch gelegenen Altertheim westlich von Würzburg, wohnt Franziska Seubert. Die gelernte Gärtnerin, Fachrichtung Obstbau, ist vor zwei Jahren in den landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern eingestiegen und wird ihn in einigen Jahren wohl selbst übernehmen. Neben ihrer Arbeit auf den weitläufigen Obstanlagen hat sich die 23jährige zu einer „vornehmen“ Nebentätigkeit verpflichten lassen. 2015 wurde sie vom Fränkischen Obstbauernverband zur Apfelkönigin auserkoren: Mit Schärpe und Krone sowie einer Vielzahl repräsentativer Aufgaben. „Es macht mir großen Spaß, für unsere heimischen Äpfel zu werben und über deren Anbau aufzuklären“, sagt die fränkische Apfelkönigin gut gelaunt und beißt gleich in ein rotbackiges, saftiges Exemplar hinein: Ernte 2016, vom Hügel gegenüber. Dann steigt Franziska Seubert auf ihr Gefährt, einen Fendt 210 F Vario mit 100 PS, das praktische und komfortable Modell für den Obstanbau. Die junge Frau ist auf dem Weg, die Apfelblüte zu begutachten und eventuell noch Pflanzenschutzmaßnahmen durchzuführen. Das tut sie immer auf einem der hofeigenen Schmalspurtraktoren - denn die Königin fährt am liebsten Fendt.

Ruckfrei am Hang

Familie Seubert verfügt insgesamt über vier 200er Traktoren der F- und V-Serie zwischen 75 und 100 PS. Alle Fendt 200er Modelle sind seit 2009 mit dem stufenlosen Variogetriebe ausgestattet. Das ist mit ein Grund für Hofinhaber Karl Seubert, warum er sich in der Vergangenheit bewusst für den Kauf von Fendt Schleppern entschieden hat. „Für uns ist es wichtig, auch am Hang ruckfrei anfahren oder die Geschwindigkeit drosseln zu können“, sagt Franziska Seubert, die vom Fahrkomfort ihrer Arbeitsgeräte geradezu schwärmt. „Wir arbeiten immer in der optimalen Geschwindigkeit.“ Ob beim Spritzen, Mulchen oder beim Abtransport der zentnerschweren Erntekisten zur Hofanlage. Vom Schneckentempo bis zur Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h ist dynamisches Fahren ohne Kraftunterbrechung möglich. Genau das schätzt die Obsterzeugerfamilie Seubert an ihren Traktoren.

Die 200er Modellreihe – der kleinste Fendt Traktor – zeigt auf vielen Gebieten seine wahre Größe. Es gibt sie mit der Maximalleistung von 70 bis 110 PS, und je nach Außenbreite und Fahrzeugaufbau wird in V/F oder P-Modelle unterschieden. Die V-Ausführung ist besonders schmal und ideal für den Weinbau, die P-Ausführung dagegen das breiteste Modell. Die F-Serie liegt komfortabel dazwischen und wartet für den Anbau von Obst und Gemüse mit größerem Reihenabstand (von 1,90 Meter bis drei Meter) auf.

Es ist Anfang Mai und das Frühjahr lässt zu wünschen übrig. Schnee nach Ostern, dann Starkregen und Kälte bis weit in den Mai hinein. Die Apfelblüte hat auch im südlichen Franken gelitten, doch Obstbauer Karl Seubert bleibt gelassen. „Was soll man machen,“ sagt der sympathische Altertheimer. „Wir leben mit der Natur und nehmen das Wetter, wie es kommt.“ Umso wichtiger ist es für ihn, dass seine Arbeitsgeräte jederzeit einsatzbereit sind – sobald es die Wetterbedingungen zulassen. Karl Seubert weiß um die viel beschworene Fendt‘sche Qualität – er ist davon überzeugt. „Wir fahren quasi reparaturfrei. Auch das ein Grund, warum auf unseren Hof nur noch ein Fendt Traktor kommt.“ Denn Karl Seubert hat dabei nicht nur die Anschaffungskosten im Blick, sondern bewertet auch die geringen Betriebskosten. „Da sind wir schon sehr zufrieden. Unsere Fendt Traktoren sind sparsam im Verbrauch und wenig reparaturanfällig.“

Familie Seubert betreibt 14 Hektar Obstbau auf verschiedenen Plantagen, die auf die umliegenden Hügel verteilt sind. In der Hauptsache sind es Äpfel, aber auch Birnen, Mirabellen und Zwetschgen, die die Familie anbaut und zum Teil auch selbst verarbeitet. Allein 20 verschiedene Apfelsorten – die gängigen, wie Elstar, Gala, Jonagold oder Braeburn, aber auch manche alten Sorten – wachsen unter Seuberts Obhut in kontrolliert integriertem Anbau. Ähnlich wie beim Bio-Obst hat sich der Betrieb Seubert dabei strengen Anbaukriterien unterworfen. Er produziert umweltschonend und kommt gleichzeitig den hohen Ansprüchen der Verbraucher nach. Das gelingt, wie Karl Seubert erklärt, durch eine ausgewogene Fruchtpflege und das Gleichgewicht auf den Obstanlagen zwischen Schädlingen und Nützlingen.

Obst und Bienen

Im Hofladen selbst steht Barbara Seubert mit Kunden im Gespräch. Täglich verkauft sie die Produkte der Region und das selbst angebaute, heimische Obst in vielen Varianten von Apfelchips bis Birnenschnaps, sowie den Honig der eigenen Bienen.

24 Bienenvölker betreut Christoph Seubert, Franziskas älterer Bruder, mit viel Hingabe. Er freut sich über den Sonnenschein, der viele hungrige Bienen aus den Holzkästen wieder ins Freie lockt.

Auf den Plantagen wird bereits der Grundstein für die kommende erfolgreiche Obsternte 2017 gelegt. Im Mai steht der Pflanzenschutz an oberster Stelle. Unkraut wird gespritzt, die Anlage gemulcht. Im Einsatz sind zwei Schmalspurtraktoren, die mit einer Anhängespritze und einem Mulcher arbeiten. Die Apfelkönigin fährt versiert die einzelnen Baumreihen ab, sie hat Spaß dabei. „Unsere Traktoren sind genial einfach zu fahren und zu bedienen“, sagt sie und lächelt. Sie liebt an ihrem königlichen Gefährt insbesondere die Vario-Technologie und ihre Wendigkeit.

Die schlanke Wespentaille des Traktors ermöglicht einen Lenkeinschlag von bis zu 58 Grad, Franziska Seubert kurvt so problemlos in die übernächste Baumzeile. Beim Fendt Fahrertraining im vergangenen Jahr hat sie ihr Fahrkönnen übrigens noch intensivieren können. „Manchmal zeige ich sogar meinem Vater den einen oder anderen Bedienertrick am Multifunktions- Joystick oder am Display“, lacht sie verschmitzt.
Vater und Tochter verstehen sich gut. Sie begutachten die Blüten, blicken zum Himmel und Karl Seubert meint: „Bald wird es Zeit, die Hagelnetze zu spannen.“