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Als mein alter Schlepper, gebaut in den 1960er-Jahren, so langsam den Geist aufgab, fanden alle, dass bei mir ein Fendt auf den Hof gehört! Und da habe ich mir einen Fendt angeschafft
Hinrich Romeike, Olympiasieger der Vielseitigkeit & Pferdehalter, Deutschland - 200 Vario, Cargo
Als mein alter Schlepper, gebaut in den 1960er-Jahren, so langsam den Geist aufgab, fanden alle, dass bei mir ein Fendt auf den Hof gehört! Und da habe ich mir einen Fendt angeschafft

Der reitende Zahnarzt fährt Vario

Hinrich Romeike ist ein Exot. Zumindest in der internationalen Reitsportszene. Trotz FulltimeJob holt der praktizierende Zahnarzt von Rendsburg internationale Erfolge. Beispielsweise 2008 den Doppelolympiasieg in der Vielseitigkeit in Hongkong. Oder 2006 den Weltmeistertitel in der Mannschaftswertung in Aachen. Auch im Juni 2013 macht er sich auf den Weg nach Aachen zum jährlich stattfindenden CHIO, dem weltweit größten internationalen Reitturnier. Aber nicht, um an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Der Feldweg, der von der Hauptstraße zwischen Rendsburg und Heide nach Süden abzweigt, ist von Birken gesäumt. Dahinter erstreckt sich Weideland, das hier und da Baumgruppen begrenzen. Am Ende des Weges steht ein reetgedecktes Wohnhaus aus Backstein. In dieser Idylle wohnt Familie Romeike. Neben dem Haus tummeln sich zwei braune Stuten auf der Koppel. Hinrich Romeike sitzt auf der Terrasse und schaut ihnen zu. Stille. Im Alter von zehn Jahren beginnt Hinrich Romeike hier, im ortsansässigen Verein, reiten zu lernen. Die Anregung gibt sein Vater, der selbst ein begeisterter Reiter ist. „Eigentlich habe ich mir erst richtig Mühe mit dem Reiten gegeben, als ich merkte, dass meine Schwester besser wird als ich“, lacht der heute Fünfzigjährige. Die Erfolge lassen dann nicht lange auf sich warten: 1983 wird er Deutscher Vizemeister bei den Jungen Reitern in der Vielseitigkeit; Siege und Platzierungen auf vielen nationalen Turnieren folgen. „Irgendwann habe ich mir dann Marius gekauft“, verrät der dreifache Familienvater. Marius ist sein mutiger, zuverlässiger und unerschrockener Holsteiner Wallach, mit dem er zahlreiche nationale und internationale Siege errungen hat. „In seiner gesamten Karriere im Vielseitigkeitssport hat das Pferd nicht einmal verweigert. Es wollte immer alles richtig machen“, lobt der Reiter seinen Schimmel stolz. Heute genießt das Olympiasiegerpferd seinen Ruhestand mit den anderen elf Pferden der Romeikes im Stall und auf der Koppel gegenüber dem Wohnhaus, an das sich die Reitanlage anschließt.

„… ohne dass mir jemals ein Tropfen Öl über die Finger gelaufen wäre“

Dort trainiert gerade Claas, der älteste Sohn der Romeikes, der ebenfalls den Vielseitigkeitssport für sich entdeckt hat. Der Vater hat für ihn vorläufig seine Reitsportkarriere an den Nagel gehängt. „Ich coache zur Zeit meinen Sohn und das macht mir sehr viel Spaß“, kommentiert der erfahrene, als besonnen bekannte Reiter, während er zuschaut, wie Claas mit seinem Pferd über die Sprungstangen trainiert.

Eigenschaften wie diese Ruhe und seine Konzentration, gekoppelt mit viel Ehrgeiz sind es wohl, die aus dem reitenden Zahnarzt den Weltklassereiter machen. Zu einem maßgeblichen Teil rührt diese Ruhe aus Romeikes Grundprinzip, durch technische Arbeitserleichterungen
Zeit zu gewinnen. Beispielsweise mit einem Fendt 200 Vario. „Als mein alter Schlepper, gebaut in den 1960er-Jahren, so langsam den Geist aufgab, fanden alle, dass bei mir ein Fendt auf den Hof gehört! Und da habe ich mir einen Fendt angeschafft“, beschreibt er in seiner trockenen norddeutschen Art.

„Wenn es auf dem Betrieb schnell gehen muss, sind Komfort, Bedienfreundlichkeit und Zuverlässigkeit sowie das Vario-Getriebe eines Fendt 200 eine unverzichtbare Voraussetzung“, erklärt der Schleswig-Holsteiner weiter und bestätigt, dass man praktisch mit dem kleinen Finger den Cargo Frontlader bewegen kann.

„Für einen Zahnarzt, für den die Hände ein wichtiges Arbeitsmittel sind und der in seiner Mittagspause schnell mal einen Heuballen reinholen muss, ist der Fendt genau der richtige Schlepper! In nur zwei Minuten ist die Ballenzange angebaut, ohne dass mir jemals ein Tropfen Öl über die Finger geronnen wäre. Das ist natürlich wichtig, wenn ich eine halbe Stunde später wieder am Patienten sitze“, fasst er schmunzelnd zusammen und erinnert sich daran, wie er mit dem Fendt Werksbeauftragten Jörn Schiersmann hier auf der Terrasse gesessen hat, um mit ihm über die Ausstattung des neuen Fendt Traktors zu beratschlagen.

Fendt ist Hauptsponsor der deutschen Reitsportnationalmannschaft

Hinrich Romeike ist praktisch mit Schuld daran, dass auf dem CHIO der Aachen-Laurensberger Rennverein seit 2007 auch in der Reitsport-Disziplin Vielseitigkeit Wettkämpfe reiten lässt. So sagt er und ist darauf richtig stolz. Denn als die deutsche Vielseitigkeitsmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2006 in Aachen den Titel holte, waren es auch ihr freundliches Auftreten, die Fairness und ihre angenehme Art, die den Veranstalter überzeugten und zu dieser Entscheidung veranlassten.

Der Fendt Ausstellungsstand im CHIO Village war an allen Tagen ein echter Anziehungspunkt.

Ortswechsel: In die Stadt der Reiter-Weltfestspiele zieht es Hinrich Romeike auch im Juni 2013 wieder. Der erfolgreiche Reiter will den Gästen von Fendt, dem Hauptsponsor der deutschen Reitsportnationalmannschaft und offiziellen Produktpartner für Landmaschinen auf dem CHIO Aachen, den Geländeparcours und überhaupt den Vielseitigkeitssport etwas näher bringen. Denn diese – seine – Disziplin liegt ihm am Herzen. „Ich halte den Pferdesport allgemein, aber insbesondere die Vielseitigkeit, für eine sehr gute Sportart. Sie verlangt Korrektheit in der Dressur, Mut beim Springen und Schnelligkeit im Gelände“, erklärt der Sportler überzeugend, während er auf dem Weg zu dem 250 qm großen Fendt Ausstellungsstand im Aachener Village auf dem CHIO ist. Die drei Fendt Traktoren der Vario-Baureihen 900, 700 und 200, die der Landmaschinenhersteller dort platziert, fallen schon von Weitem auf.

Und trotz grauer, dicker Regenwolken haben sich dort viele Interessenten versammelt, um mit dem Olympiasieger und Antje Kröber, AGCO Eventmanagerin, den Geländeparcours zu besichtigen. Präzise erklärt Romeike an den Hindernissen deren Besonderheiten, beschreibt den Verlauf der Cross-Country-Strecke und worauf Reiter und Pferd auf ihrem gemeinsamen Weg achten müssen. Nach dem Marsch durch die Aachener Soers endet die Führung im Springstadion, dem Zieleinlauf der Geländestrecke. Dort sind gerade einige 200er Fendt Varios beim Parcoursaufbau im Einsatz. Die kleinen wendigen Schmalspur- und Standardtraktoren sieht man überall auf dem Gelände, auch bei der Bodenpflege im Dressurstadion oder auf dem Abreiteplatz. Insgesamt sind es zehn Stück, die AGCO Fendt dem CHIO zur Verfügung gestellt hat. Aber auch Fendt Logos auf den Reitjacketts und T-Shirts der deutschen Reiter-Nationalmannschaft und Bandenwerbungen im großen Spring- und im Dressurstadion sowie auf der Cross Country-Strecke zeugen von dem großen Engagement von Fendt für den Reitsport.

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Das deutsche Dressurteam (hintere Reihe) mit (1. Reihe v. l.:) Equipechef Klaus Röser, Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO der AGCO Cooperation und Steve Clarke, AGCO Vice President Sales and Marketing, am Fendt Ausstellungsstand auf dem CHIO Aachen.

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    Die Dressurreiterinnen Helen Langehanenberg und Fabienne Lütgemeier haben sichtlich Spaß auf einem Fendt Schlepper.

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    Hüte gehören zur Reitsportszene wie die Sahnehaube auf den Cappuccino.

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    Das deutsche Dressurteam (hintere Reihe) mit (1. Reihe v. l.:) Equipechef Klaus Röser, Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO der AGCO Cooperation und Steve Clarke, AGCO Vice President Sales and Marketing, am Fendt Ausstellungsstand auf dem CHIO Aachen.

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    Vielseitigkeitsreiter Hinrich Romeike, Olympiasieger 2008 und Weltmeister 2006, im Gespräch mit Antje Kröber, verantwortliche AGCO Event-Managerin.

Erfolgsrezept: kontinuierlich an sich und seinen Grundfertigkeiten arbeiten

Zurück am Ausstellungsstand, haben die Fendt Standbetreuer Bernd Brischwein, Fendt Werksbeauftragter, Thomas Fischer und Stefan Menne, beide Produktspezialisten bei Fendt, alle Hände voll zu tun. International erfolgreiche Dressurreiterinnen wie Anabel Balkenhol, Fabienne Lütkemeier und Isabell Werth geben hier den Besuchern Autogramme. Gäste wie Martin Richenhagen, AGCO Chairman, President und CEO, Steve Clarke, AGCO Vice President Sales and Marketing, und Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung, treffen sich hier. Auch Hinrich Romeike ist dabei. Er ist trotz des zeitweise strömenden Regens mit der Parcoursführung zufrieden. Die Aachener Soers ist so etwas wie sein zweites Zuhause. Hier hat er mit Marius viele Preise gewonnen. Bis zu solchen Erfolgen ist es natürlich ein langer Weg. Jungen Reitern rät der Experte daher, richtig reiten zu lernen, kontinuierlich an sich und seinen Grundfertigkeiten zu arbeiten und, sofern es möglich ist, auch immer wieder unterschiedliche Pferde zu reiten..

Ob er selbst noch einmal in den großen Reitsport einsteigt, weiß er noch nicht. Auf alle Fälle bleibt er der Vielseitigkeit treu, und sei es als Coach, der dazu beiträgt, dass sein Sohn später vielleicht einmal in seine Fußstapfen tritt und die Tradition fortsetzt. So, wie vieles in der Familie Romeike Tradition hat: Auch sein Großvater und sein Vater waren Zahnärzte.