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Betriebsleiter Jörg Henke vor seinem Silo mit grünem Fendt-Traktor im Hintergrund
Der Sensor ist mittlerweile genauso wichtig wie die Verlustanzeige beim Mähdrescher
Jörg Henke, Lohnunternehmen Henke GmbH, Niedersachsen, Deutschland, Fendt Katana mit ForageQualityCam
Der Sensor ist mittlerweile genauso wichtig wie die Verlustanzeige beim Mähdrescher

Aus der Praxis für die Praxis: Die Fendt ForageQualityCam

In der landwirtschaftlich geprägten Region Niedersachsen ist das familiengeführte Lohnunternehmen Henke zu Hause. Um den steigenden Anforderungen an ein modernes und erfolgreiches Lohnunternehmen gerecht zu werden sind heute vor allem Zuverlässigkeit, schnelle Einsatzbereitschaft, hohe Schlagkraft und eine konstant erstklassige Arbeitsqualität gefragt. Denn letztlich entscheidet die Qualität der Arbeit über die Zufriedenheit der Kunden.
Nahe Aufnahme der ForageQualityCam am Rohr des Fendt Katana
Vor diesem Hintergrund setzt Jörg Henke bei der Maisernte mit dem Fendt Katana auf die innovative ForageQualityCam Technologie, um die Kornaufbereitung (CSPS-Wert) kontinuierlich im Griff zu haben. Dies sei „mittlerweile genauso wichtig wie die Verlustkontrolle beim Mähdrescher", so Henke. Dieses System unterstützt das Team dabei, die Qualität des Erntegutes jederzeit im Blick zu behalten und unmittelbar auf Veränderungen zu reagieren.

Besonders wertvoll sind dabei die langjährigen Praxiserfahrungen als Partner von Fendt. Das Lohnunternehmen Henke war bereits früh in die Entwicklung der ForageQualityCam eingebunden und arbeitete eng mit der Entwicklungsabteilung von Fendt zusammen. So entstand eine Lösung, die nicht am Schreibtisch entwickelt wurde, sondern ihren Ursprung direkt in den Anforderungen und Erfahrungen aus dem Feld hat. Ganz im Sinne unseres Mottos: „Farmer First“.
Fendt Katana häckselt in Häckselwagengespann auf dem Feld

Überzeugte Lohnunternehmer: Qualität in Echtzeit sichern

Mit den Fendt Katana Maschinen erntet der Familienbetrieb nun schon seit einigen Jahren. Ausschlaggebend für den Fendt Katana war von Beginn an die hohe Häckselqualität der Maschine. Insbesondere die Anforderungen an die Kornaufbereitung stellten jedoch immer wieder eine Herausforderung dar. Gleichzeitig wuchs auf Kundenseite der Anspruch an dokumentierbare und gleichbleibende hohe Futterqualität.

Christoph Henke ist seit drei Jahren im elterlichen Betrieb tätig und kennt die Anforderungen der Praxis genau. „Uns fehlte über Jahre ein Kontrollmechanismus. Wir wollten sicherstellen, dass wir über den gesamten Arbeitstag hinweg die gleiche Häckselqualität liefern und gleichzeitig unsere Fahrer entlasten“, beschreibt er die Ausgangssituation.
Nahaufname vom Rohr, während in einen Häckselwagen gehäckselt wird

Konstante Qualität über den gesamten Tag

Mit dem System bereits in der zweiten Saison. Den Mehrwert spürten die Fahrer vom ersten Tag an. Ständiges Absteigen zur Kontrolle des Ernteguts oder regelmäßige Anrufe bei den Kollegen auf dem Silo gehören seitdem der Vergangenheit an.

Christoph Henke hat dies auch direkt selbst feststellen können: „Ich fühle mich deutlich sicherer als Fahrer. Ich kann jederzeit nachvollziehen, wie die Kornaufbereitung aussieht und diese Information auch unseren Kunden transparent darstellen."

Besonders wertvoll sind die Echtzeit-Informationen zur Kornaufbereitung während des Häckselns. „Jede Maispflanze lässt sich unterschiedlich aufbereiten, es gibt nicht die eine Einstellung", so Jörg Henke. Da jede Maispflanze unterschiedlich auf die Aufbereitung reagiert, macht das System aus einer Hochgeschwindigkeitskamera und einer KI-gestützten Bildanalyse Veränderungen in der Aufbereitung sofort sichtbar und ermöglicht eine schnelle Anpassung der Maschineneinstellungen an die jeweiligen Bedingungen.

Qualitätskontrolle direkt auf dem Feld statt Monate später

Für den Betrieb steht eine gleichbleibend hohe Qualität über den gesamten Arbeitstag im Vordergrund. Die ForageQualityCam sorgt dafür, dass die Kornaufbereitung jederzeit direkt auf der Maschine überprüft werden kann.

Ein weiterer Vorteil: Probleme werden sofort erkannt. Tritt beispielsweise am Cracker eine Unregelmäßigkeit auf, kann der Fahrer unmittelbar reagieren und Qualitätsverluste vermeiden.

„Wenn die Laborwerte im Winter vorliegen, ist es für Korrekturen längst zu spät. Wir brauchen die Informationen genau in dem Moment, in dem der Mais den Häcksler verlässt“, erklärt Henke. Genau diese Transparenz liefert die ForageQualityCam während des laufenden Einsatzes.
Fendt Katana und Häckselgespann von hinten, während des Häckselns bei tiefstehender Sonne

Höchste Ansprüche der Kunden erfüllen

Die Kunden des Lohnunternehmers erwarten beste Futterqualität und eine professionelle Dokumentation der Erntearbeit. Für Henke ist die neue Technologie deshalb weit mehr als ein technisches Extra.

„Unsere Kunden und ihre Berater fordern von uns höchste Qualität. Mit der ForageQualityCam können wir diese Qualität kontinuierlich überwachen und sicherstellen, dass wir unsere Standards jederzeit einhalten.“

Die Möglichkeit, die Kornaufbereitung in Echtzeit zu kontrollieren und nachzuweisen, schafft zusätzliches Vertrauen und stärkt die Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben.

Fendt Katana und Fendt ForageQualityCam: Heute bewährt, morgen Standard

Nach zwei erfolgreichen Einsatzjahren fällt das Fazit eindeutig aus. Die gesammelten Praxiserfahrungen und die Auswertungen der vergangenen Saisons bestätigen den Nutzen des Systems.

„Die ForageQualityCam ist für uns ein echter Schritt nach vorne. Aufgrund unserer Erfahrungen wird diese Technologie in Zukunft zum Standard auf unseren Maschinen gehören“, ist Christoph Henke überzeugt.

Für den Betrieb steht fest: Der Fendt Katana liefert nicht nur höchste Schlagkraft und Häckselqualität, sondern ermöglicht mit der ForageQualityCam eine neue Dimension der Qualitätskontrolle. Ein Gewinn für Fahrer, Lohnunternehmer und Kunden gleichermaßen.