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Wir können uns daher einen zusätzlichen Ackerschlepper sparen.

Rachel und Benoit Billeter-de Montmollin, Domaine de Montmollin - 200 V, 200 Vario

Wir können uns daher einen zusätzlichen Ackerschlepper sparen.

Hochklassige Bio-Weine: Zu Besuch auf der Domaine de Montmollin

„Ist es Ihnen wirklich nicht möglich, etwas langsamer zu fahren? So werden die Bilder nie scharf!“ Langsamer fahren? Das ist für Arnaud Schaer, Weinbauverantwortlicher auf der Domaine de Montmollin, keine wirkliche Option.

Wir sind im Herzen des Neuenburger Weinbaugebiets, auf einer Rebparzelle mit Seeblick. Arnaud nutzt die Kühle des frühen Morgens, um das Unkraut mit seinem Fendt 210 V Vario mechanisch zu vernichten, und möchte uns bei dieser Gelegenheit auch gleich aufzeigen, was sein Traktor drauf hat. Mit etwa 47 ha und einer Produktion von rund 300.000 Litern pro Jahr zählt die Domaine de Montmollin zu den wichtigsten Weinproduzenten in der Region. Das Weinbau-Abenteuer der Familie de Montmollin hat bereits anfangs des 17. Jahrhunderts begonnen und ist bis heute innerhalb der Familie an die nächsten Generationen übergeben worden.

Mut plus Leidenschaft gleich Erfolg

Seit 2017 wird das Gut von Rachel Billeter-de Montmollin und ihrem Bruder Benoit geleitet, ein dynamisches und überzeugendes Duo. Ohne die Tradition des Unternehmens zu verletzen, haben Rachel und Benoit bei der Weiterentwicklung des Gutes einen entschiedenen Akzent gesetzt: Alle seit 2007 gekelterten Weine tragen das Schweizer Bio-Label. Jean-Michel, der vorher das Gut führte, hatte zwar bereits zwanzig Jahre zuvor Tests in diese Richtung durchgeführt, er wurde jedoch bald durch die vom Mehltau angerichteten Schäden ausgebremst. Bereits in der Lehrzeit wurde Benoit von seinem Vater ermutigt, sich mit verschiedenen Arbeits- und Anbaumethoden zu befassen. Aus seiner Leidenschaft für den Weinbau und mit einer Portion Mut entschied er im Jahr 2011, einen Teil der Parzellen nach den Prinzipien der biologisch- dynamischen Landwirtschaft zu bewirtschaften. Dank neuer Techniken und Methoden war das Experiment ein Erfolg: Im Jahr 2015 wurde erstmals völlig auf Herbizide verzichtet. Trotz ungünstiger Wetterbedingungen war die Ernte im darauffolgenden Jahr überzeugend gut ausgefallen – eine Bestätigung, vollständig auf den ökologischen Anbau umgestellt zu haben.

Heute stellt Benoit fest, dass seine Mitarbeiter gelassener und motivierter sind. „Das kontinuierliche Testen neuer Prozesse, wovon viele ein Teil des Demeter-Pflichtenhefts sind, und der Austausch mit anderen Bio-Winzern haben den Beruf neu belebt. Wir befinden uns in einer äußerst interessanten Phase, in der der Wille zum Fortschritt und Erfolg wichtiger ist als der Wettbewerb.“

Fendt erfüllt optimal Anforderungen des Weinbaus

Mit der Verabschiedung von den herkömmlichen Behandlungsverfahren stellten die Verantwortlichen der Domaine auf mechanische Lösungen um. Die Fendt Traktoren, die ab 1998 mit den de Montmollins in die Neuenburger kamen, erwiesen sich dabei erneut als perfekte Zugmaschinen. Die innovativen, technischen Lösungen von Fendt für die Weinbau-Schlepper hat es den de Montmollins gleich angetan. Denn Fendt versuchte sich als einer der ersten Hersteller von konventionellen Traktoren in Spezialbereich und konnte gegenüber anderen Anbietern, welche ursprünglich Traubenerntemaschinen produzierten, vor allem mit der Technik punkten.

Insbesondere die hydraulische Steuerung bei Fendt hat überzeugt. Die dadurch gewonnene Leistung erlaubt auch den kleinen Varios zwei Aufgaben parallel auszuführen, zum Beispiel mähen und schneiden oder Unkraut beseitigen und mähen. Eine enorme Zeitersparnis für den Weinbauer. Außerdem stellt der stufenlose Fahrantrieb gerade am Steilhang einen eindeutigen Vorteil dar, sorgt er für permanenten Kraftschluss im Getriebe. Heute zählt die Flotte des Gutes sechs Fendt Traktoren und nicht nur die Effizienz spricht für Fendt. Auch die Leistung spielte bei der Wahl der Marke eine entscheidende Rolle. „Die Traktoren sind in der Lage, sowohl alle weinbaulichen Arbeiten als auch die gängigen Transporte zu erledigen. Wir können uns daher einen konventionellen Ackerschlepper sparen“, erklärt Rachel, Mitgeschäftsführerin des Unternehmens und erfahrene Betriebswirtin. Schließlich erwähnt Benoit die Begeisterung seiner Mitarbeiter: Er, der immer weniger Zeit in den Reben verbringt, vertraut seinen Weinbauchefs, beide echte Fendt Fans. Der Spaß an einer gut funktionierenden Maschine hat zweifelslos Auswirkungen auf die Motivation der Mitarbeiter. Und, beim Transport der Ernte in den Keller sowie des Weins bis zur Abfüllhalle schätzen die Fahrer den Komfort dank der ergonomischen Details.

Wovon Rachel und Benoit de Montmollin träumen? Zum einen hoffen sie, die Bedingungen für den Direktverkauf ihrer Weine, die bereits viele Auszeichnungen erhalten haben, zu verbessern. Zum anderen wünschen sie sich, dass ihre Kinder ihre Leidenschaft für den Wein irgendwann teilen werden und die Kontinuität des Familienunternehmens gewährleisten. Was die Maschinen betrifft, lässt sie ihre Philosophie in Bezug auf Natur und Umwelt natürlich von einem mit reduzierten Geräusch- und Abgasemissionen-Elektroschlepper träumen!

Le Domaine de Montmollin in ein paar Zahlen

  • 17 feste Mitarbeiter, in zwei Weinberg-Teams, ein Keller- und ein Administration-Team aufgeteilt
  • 10 Saisonarbeiter für die Sommerarbeiten wie z. B. Binden
  • 20 Saisonarbeiter während der Erntezeit
  • 6 Fendt Traktoren: Fendt 260 VA, Fendt 270 VA, Fendt 208 VA, Fendt 209 Vario, Fendt 211 V Vario, Fendt 210 V Vario
  • 12 Rebsorten