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Die Qualität spürt man sofort, die großen Glasflächen und die schmalen Säulen sorgen für eine großartige Sicht und die Fahrposition ist sehr bequem.
Matthew Hawthorne & Matt Whiting, Betriebsleiter Agrarbetrieb in Suffolk und Fahrer, England - 313 Vario
Die Qualität spürt man sofort, die großen Glasflächen und die schmalen Säulen sorgen für eine großartige Sicht und die Fahrposition ist sehr bequem.

„Ein gigantischer kleiner Traktor“

Die Traktoren der Baureihe 300 Vario von Fendt zählen zu den erfolgreichsten Produktreihen des Herstellers in Europa und sind sehr beliebt in der Viehhaltung und auf Wiesenhöfen im Alpenraum. Wichtige Aktualisierungen im Jahr 2015 betrafen Ausstattungsdetails, die sie für den Ackerbau attraktiver machen. Farmers Guide unterzog das Spitzenmodell 313 einem umfangreichen Test, um zu sehen, wie es sich schlägt.

Die Baureihe 300 Vario umfasst vier Modelle von 110 bis 138 PS in den Ausstattungsvarianten Power und Profi. Die Power Varianten sind für praktische, funktionale Anwendungen ausgelegt, wogegen die Profi Modelle durch mehr Komfort und Ausstattung die Leistungsfähigkeit steigern. Für den Test stellte Farmers Guide das Spitzenmodell der Baureihe, den 313 Vario Profi, dem Gutshof Euston Estate im Norden von Suffolk zur Verfügung.

Der Hof

Auf den ca. 2.510 ha von Euston Farms selbst bewirtschafteter Fläche werden Weizen, Gerste, Mais, Roggen und Zuckerrüben angebaut. In einer Partnerschaft mit RG Abrey Farms wird auf dem Hof auch Gemüse angebaut. Weitere Erzeugnisse sind im Freien gehaltene Schweine sowie Freilandgeflügel. Außerdem hat der Hof eine eigene Herde von Red Poll Rindern, die gemeinsam mit Pferden der Rasse Suffolk Punch und Suffolk-Schafen eine komplette Dreiergruppe aus regionalen Rassen bilden. Große Wiesenflächen ermöglichen Förderungen für nachhaltigen Landbau im Rahmen von Vereinbarungen für Higher Level Stewardship und dienen als Weiden.
Der Hof wurde zum Teil deswegen ausgewählt, weil dort aktuell keine Fendt Traktoren im Einsatz sind, aber auch weil die Fahrzeugflotte mehrere Marken umfasst, wodurch die Mitarbeiter Erfahrungen mit verschiedenen Marken und Modellen haben. Die Palette der Erzeugnisse gewährleistet, dass immer Feldarbeit ansteht, und durch die unterschiedlichen Bodentypen kann die Arbeit an die Witterung angepasst werden kann.

Ed Dennett, Fendt Vertriebsspezialist für das Vereinigte Königreich und Irland erklärt: „Mit dem neuen 300 Vario stehen Ausstattungsmerkmale aus größeren Modellen nun auch in unserem Produktsegment mit geringerer Motorleistung zur Verfügung.“ „Manchmal entstand der Eindruck, dass der Modellreihe die Liebe zum Detail fehlte, die bei den größeren Modellen sofort ins Auge sticht, aber mit der Einführung des neuen Modells stieg das Interesse von Ackerbau- und Mischbetrieben an. Wir haben uns auf die Zusammenarbeit mit Farmers Guide gefreut und den Traktor an einen großen Ackerbaubetrieb ausgeliehen, um zusehen, wie er sich schlägt.“

Der Test

Der brandneue 313 Vario erreichte den Hof und seine Hauptnutzer waren der Betriebsleiter Matthew Hawthorne und der Landmaschinenführer Matt Whiting. Eine der ersten Aufgaben war der Betrieb eines großen Agri-Hire-Miststreuers mit Heckauswurf, inklusive Fahrten auf den Privatstraßen des Betriebs vom Misthaufen zum Ausbringeort. „Mein normaler Traktor ist zwar auch modern und von einem Qualitätshersteller, aber die Kabine des Fendt gefiel mir besser“, sagte Matt. „Die Qualität spürt man sofort, die großen Glasflächen und die schmalen Säulen sorgen für eine großartige Sicht und die Fahrposition ist sehr bequem. Wir haben normalerweise einen Traktor mit 210 PS vor dem Miststreuer, was mehr als genug Leistung ist, aber ich hätte erwartet, dass der Fendt mit knapp 140 PS mit dem Gewicht der auszubringenden Ladungen zu kämpfen hätte. Wir schätzten das Gesamtgewicht von Traktor und beladenem Miststreuer auf 17 t und erwarteten, dass dieses an den sanften Steigungen problemlos bewältigt wird. Aus Neugier fanden wir später auf der Fahrzeugwaage des Hofs heraus, dass es sogar über 24 t waren, also wirklich beeindruckend für einen Traktor dieser Größer und Leistung.“

Matt sagte er hätte erwartet, dass die Bedienelemente am Anfang verwirrend sein würden. „Man sagt den Fendts allgemein nach, sie seien kompliziert zu bedienen, aber das stimmt nicht“, erklärte er. „Die Bedienung ist etwas anders, aber es dauerte nur ein paar Minuten, um die Hauptfunktionen zu verstehen, die Anzeige im Varioterminal fand ich logisch, einfach einzustellen und zu benutzen.“ Matt fand das stufenlose Vario Getriebe des Fendt überragend und ihm gefiel die Bandbreite der Betriebsmodi. Die Feldmanagementfunktion von Fendt erleichtert die Feldarbeit, aber das fehlende 50-km/h-Getriebes, das er von seinem eigenen Traktor gewöhnt ist, war ein Nachteil auf der Straße.

Fazit

Matt Whiting (links) und Matthew Hawthorne von Euston Estate Farms halfen Farmers Guide bei der Bewertung der Maschine im Rahmen eines dreiwöchigen Tests.

Beide Fahrer empfanden den neuesten 300 Vario als gut für den Ackerbau konstruiert und ausgestattet, und trotz der geringeren Leistung und Größe im Vergleich zum sonst von Matt für die Geräte eingesetzten Schlepper, war er sämtlichen Aufgaben gewachsen. Der Kraftstoffverbrauch wurde als sehr gut beschrieben, wobei ohne einen anderen Traktor, der parallel dazu ähnliche Arbeiten erledigt, kein akkurater Vergleich möglich war. Matt gefielen die Kabine und die Bedienelemente besser als bei seinem üblichen Schlepper. „Das Getriebe ist hervorragend und die verfügbare Ausstattung machen es zu einem Genuss, ständig zu versuchen, die Arbeitsleistung zu maximieren. „Er ist ein gigantischer kleiner Traktor“, sagte er.