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In den vergangenen Jahren haben wir sehr viel in dieses Unternehmen investiert, es hat sich aber gelohnt. Die Leidenschaft wurde in der Familie überliefert, und auch das ist eine Tatsache, die mich mit Freude erfüllt.
Fabrizio Valmori, Landwirt aus Ravenna, Italien - 211, 312, 313, 936 Vario
In den vergangenen Jahren haben wir sehr viel in dieses Unternehmen investiert, es hat sich aber gelohnt. Die Leidenschaft wurde in der Familie überliefert, und auch das ist eine Tatsache, die mich mit Freude erfüllt.

Vario-Getriebe. Das Herzass!

Das Familienoberhaupt Fabrizio Valmori mit seinen Geschäftspartnern, Sohn Davide und Enkelin Erika, leitet seit über 20 Jahren diesen Landwirtschaftsbetrieb mit Leidenschaft und viel Hingabe. Der Betrieb baut seit 1992 Zwiebeln und Kartoffeln an. Im Laufe der Jahre ist es Fabrizio und seiner Familie gelungen, der Zeit vorzugreifen und die Entwicklung ihres Unternehmens entsprechend den Anforderung und dem Verlauf des Markts zu lenken.

Es ist ein düsterer Julitag, als wir im Landwirtschaftsbetrieb Valmori, gelegen in San Patrizio Conselice, Provinz Ravenna, eintreffen, der herzliche Empfang lässt uns aber schnell diesen noch immer unschlüssigen Sommer vergessen. Fabrizio, Davide und Erika Valmori erwarten uns an der Einfahrt zum Betrieb, wo sich die Büroräume, das Lager und die Kühlzellen befinden, in denen je nach Jahreszeit Zwiebeln oder Kartoffel untergebracht sind. Zur Feier des Tages treten auch „unsere“ Fendt in Ehrenaufstellung an: ein 936 Vario, drei 211 Vario, ein 313 Vario und ein 312 Vario.

Ein für 12 Monate im Jahr vollbeschäftigter Allround-Betrieb

„Wir sind ein unabhängiges, komplettes und 12 Monate im Jahr tätiges Unternehmen“, berichtet Fabrizio Valmori stolz. „Wir bemühen uns in Eigenregie um jeden Arbeitsschritt, angefangen bei der Aussaat bis zur Ernte der losen Erzeugnisse, von der Bearbeitung bis zur Einlagerung in die Kühlzellen. 2007 kamen die Zwiebeln und Kartoffeln ins Lager, seit 2010 dagegen in die sechs neuen Kühlzellen mit jeweils bis zu 24.000 DZ Fassungsvermögen.” „Unser Betrieb bewahrt ab August bis April/Mai in seinen Kühlzelle das schon gemäß den Händleransprüchen kalibrierte Produkt auf.

Anders verhält es sich im Sommer, wenn wir das in unseren Behältnissen der auch zuweilen in denen der Kunden eingelagerte Produkt direkt verkaufen und nur eine Grundbearbeitung, d.h. Säubern und Aussortieren, aber kein Kalibrieren, vornehmen. Die Kühlzellen bleiben deshalb nur einen Monat im Jahr ungenutzt, und zwar im Mai, da ab Juni die Frühzwiebeln wieder zur Verfügung stehen,“ fährt Franceso fort.

„In den vergangenen Jahren haben wir sehr viel in dieses Unternehmen investiert, es hat sich aber gelohnt. Die Leidenschaft wurde in der Familie überliefert, und auch das ist eine Tatsache, die mich mit Freude erfüllt.” Der Landwirtschaftsbetrieb Valmori wird von den drei Geschäftspartnern Fabrizio, Davide und Erika Valmori mit der Hilfe eines Angestellten geleitet. Während der Erntezeit hingegen kann die Mitarbeiterzahl bis zu 14 Personen betragen. Bearbeitung, Sortierung, Kalibrierung und Vorbereitung des Produkts zur Verpackung erfolgen nach der Marktanforderung, wobei die Ware nur an die einzelnen Händler und nicht direkt an die Supermärkte verkauft wird.

Das Unternehmen und seine Produkte.

Der Landwirtschaftsbetrieb Valmori baut Kartoffeln und Zwiebeln an. Was die Kartoffeln angeht, wird auf ca. 20 ha eine einzige Sorte, die Marabel, angebaut, die sich durch eine Aussaat im März und eine Ernte im Juli auszeichnet. Bei den Zwiebeln werden zwei Sorten unterschieden: Die Kurztag- oder Frühzwiebel und die Langtag- oder Winterzwiebel. Die vorwiegend gelbe Sorte Olympic der Frühzwiebeln wird auf ca. 25 ha Fläche ab 7. bis 12. September ausgesät und während der ersten 10 Junitage geerntet; die Winterzwiebeln dagegen unterscheiden sich in rote (Sorte Redwing), weiße (Sorten Icepearl und Honeymoon) und gelbe (Sorte Crocket) und werden auf 50 ha Fläche zwischen Februar und März ausgesät und zwischen Ende Juli und August geerntet. Durchschnittlich werden 40.000 DZ Zwiebeln und 10.000 DZ Kartoffeln im Jahr geerntet.

Fendt: die Vollendung!

Wir gehen nun das Thema Traktoren mit Fabrizios Sohn, Davide Valmori, an. „Unser erster Fendt war der 936 Vario, den wir 2008 gekauft haben. Da wir mit unserer Wahl mehr als zufrieden waren, folgten 2013 ein Fendt 312 Vario und ein 211 Vario. Bei den letzten Neuanschaffungen in 2014 handelt es sich um zwei Fendt 211 Vario und einen 313 Vario”. „Mit einem Fendt zu arbeiten und ihn zu fahren, ist eine große Genugtuung,“ setzt Davide begeistert fort, „das sind Multitalente, die immer wieder überraschen. Zu jeder Zeit.

Sie verfügen über Motoren mit ausgereifter Technologie, die sehr geräuscharm sind, aber mit einer außergewöhnlichen Leitungsstärke und niedrigem Kraftstoffverbrauch aufwarten können. Ein weiterer Pluspunkt ist die einfach überragende Federung. Trumpf ist aber zweifellos das Variogetriebe, das maximale Effizienz und optimale Leistungskraft verbürgt. Es macht Freude, damit zu arbeiten, daran gibt es nichts zu rütteln: Die Fendt Traktoren sind in jeder Hinsicht perfekt.” Mit einem Blick in die Zukunft fügt David abschließend hinzu, dass die neue Anlage zum Erreichen des Optimums mit Sicherheit das Parallellenksystem VarioGuide sein wird. Ein Lob geht auch an die Vertragshandlung Reni Macchine S.r.l., an ihre Bereitschaft, ihren effizienten und stets termingerechten Service.

Bevor wir uns von Familie Valmori verabschieden, kommen uns Asia, Davides Tochter, und Riccardo, Erikas Sohn, entgegen. Und gar nicht anders vorstellbar als auf ihrem Fendt Modelltraktor. Die Zukunft des Landwirtschaftsbetrieb liegt in besten Händen.