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Fendt 942 Vario von Martin Lener vor einem Forsteinsatz in Tirol. Der Großtraktor wird für Wegbau, Bodenstabilisierung und Fräsarbeiten in den Alpen eingesetzt.

Auf die Leistung gerechnet ist der Fendt 942 Vario noch sparsamer als der 936.

Martin Lener, Geschäftsführer Lener Hackgut GmbH, Tirol, Fendt 942 Vario

Auf die Leistung gerechnet ist der Fendt 942 Vario noch sparsamer als der 936.

Ein Fendt 942 Vario - wendig in den Tiroler Bergen

Dichte Wälder, steile Berge, kurvenreiche Forstwege – wo andere Urlaub machen, beginnt für Martin Lener der Arbeitstag. Mit seinem Fendt 942 Vario und einer Wegfräse bereitet er die Forstwege in den Tiroler Alpen auf.

Fendt 942 Vari im Einsatz bei der Bodenstabilisierung und Wegsanierung auf einer Bergstraße in den Tiroler Alpen.

Landwirt, Unternehmer und Fendt seit 52 Jahren verbunden

Martin Lener ist in Tirol aufgewachsen, zwischen Bergen, Kühen und Fendt Traktoren. Was als Milchviehwirtschaft begann, ist heute weit mehr: Lener bewirtschaftet einen Hof mit 60 Milchkühen und führt die Lener Hackgut GmbH mit rund 40 festangestellten Mitarbeitern. Sein Unternehmen deckt ein breites Spektrum ab: Hackgutproduktion und -handel, Erd- und Wegbau, Bodenstabilisierung und Kompostierung. Von März bis Dezember sorgt er mit seinem Team für sichere Straßen, befestigte Wege und sauber ausgehobene Gräben. Im Einsatz hat er rund 15 Fendt Traktoren, von bewährt bis neu, sowie Lkws und Baumaschinen. Seit 52 Jahren gehört die Marke Fendt fest zum Betrieb.

Fendt 942 Varioauf einem steilen Bergweg in den Tiroler Alpen. Der Großtraktor wird für Wegbau, Wegsanierung und Bodenstabilisierung im alpinen Gelände eingesetzt.

Steile Forstwege, enge Kurven, schwere Fräsen, in den Tiroler Bergen muss ein Traktor Gegensätzliches leisten: schwer genug für die Traktion, wendig genug für die nächste Kehre. Martin Lener setzt dafür seit 2025 auf den Fendt 942 Vario mit Profi+ Ausstattung. „Auf den steilen Forstwegen brauchen wir Gewicht und Traktion, um sicher arbeiten zu können. Gleichzeitig müssen wir durch enge Kurven fahren", beschreibt Lener die Anforderungen. VarioGrip, Ballastierung und VarioDrive mit Allrad sorgen im Zusammenspiel dafür, dass der Fendt 942 Vario auf losem Untergrund Traktion aufbaut und trotzdem wendig bleibt. Neben Traktion und Wendigkeit spielt auch die Hubkraft eine zentrale Rolle. „Einige unserer Fräsen wiegen 8.500 kg – da kommt man schon an das Limit", sagt Lener.

Lener Traktor - ein Fendt 900 Vario - mit angebauter Asphaltfräse

Neues Verfahren: Asphalt recyceln statt abtransportieren

Seit drei Jahren setzt Lener ein Verfahren ein, das kosteneffizient und vor allem schnell ist: Eine Asphaltfräse arbeitet den Straßenbelag in einem Arbeitsschritt direkt in den Unterboden ein und stabilisiert ihn so. Die Vorteile liegen auf der Hand: weniger Transportfahrten, weniger Kies und Fremdmaterial und die Strecke kann schneller wieder asphaltiert werden. Sollte die Tragfähigkeit des Bodens noch nicht den geforderten Vorgaben entsprechen, wird zusätzlich noch ein Tragschichtbinder mit eingearbeitet. Er arbeitet also effizienter und deutlich nachhaltiger.

Präzise abrechnen, Flotte im Blick behalten

Während der Arbeiten läuft die Spurführung mit. „Unsere Abrechnung im Erd- und Wegbau basiert meist auf Quadratmetern oder Laufmetern. Das können wir mit der Spurführung präzise erfassen. Das macht die Abrechnung einfacher", berichtet der Österreicher. Auch die Telemetrielösung Fendt Connect gehört zu seinem Arbeitsalltag: „Damit kann ich Kraftstoffstände, Serviceintervalle und auch Arbeitsstände auf einen Blick prüfen und spare mir einige Anrufe bei den Mitarbeitern.“ Rund 1.000 Arbeitsstunden leisten die Großtraktoren des Betriebs vor den Fräsen. Im Transport setzt er eher auf die Baureihe Fendt 700 Vario, bei den Fräsen kann er sogar auf den Fendt 1000 Vario umschwenken, wenn nötig.

Lener setzt seine Fräsen nicht nur im Wegbau ein. In der Region wird auch Gemüse angebaut – und steinige Böden sind dabei ein echtes Problem. Mit dem Fendt 942 Vario und einem Steinbrecher zerkleinert Lener die Steine direkt auf dem Feld. VarioGrip reduziert dabei den Bodendruck, sodass die Ackerfläche möglichst wenig verdichtet wird.

Fendt Favorit 926 Vario mit Transportanhänger im Einsatz bei der Lener Hackgut GmbH vor der beeindruckenden Bergkulisse der Tiroler Alpen.

Der Neue und das Schätzchen

Zur Baureihe Fendt 900 Vario hat die Firma Lener eine lange Beziehung. Ein Fendt Favorit 926 Vario aus der ersten Generation steht noch auf dem Betrieb. „Das Schätzchen darf mittlerweile ein Rentner-Dasein fristen und wird nur noch für leichtere Arbeiten eingesetzt", sagt Lener.


Seit 2025 übernimmt der Fendt 942 Vario die schweren Einsätze. Auf die Leistung gerechnet verbraucht er laut Lener weniger Kraftstoff als der Fendt 936 Vario von 2010, der auch auf dem Betrieb im Einsatz ist. Die neue Kabine mit FendtONE hat ihn überzeugt. In den Menüs kann er für die unterschiedlichen Anbaugeräte die Einstellungen abspeichern, sodass das Zugfahrzeug unkompliziert getauscht werden kann. „Auf die Leistung gerechnet ist der Fendt 942 Vario noch sparsamer als der 936“, hat Lener ermittelt.