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Die Fendt Traktoren sind enorm effizient wenn es um Zeit, Quali

tät und Kraftstoff geht.

Kerem Bolat, Leiter für die Instandhaltung der Landtechnik, Ceylanpinar Farm, Türkei - 900 Vario

Die Fendt Traktoren sind enorm effizient wenn es um Zeit, Quali

tät und Kraftstoff geht.

Das Land, wo die Pistazien wachsen

Wer die Felder der türkischen Ceylanpinar Farm ablaufen will, braucht nicht nur gutes Schuhwerk, sondern auch jede Menge Geduld. Um die 45 km liegen zwischen dem südlichen und dem nördlichen Ende und ganze 80 km zwischen der Ost- und Westgrenze des Betriebes. Mit einer Feldgröße von 163.593 Hektar bewirtschaftet der größte Landwirtschaftsbetrieb der Türkei eine Fläche, die mehr als dreimal so groß ist wie der Bodensee. Das ist Landwirtschaft der Superlative.

Der Landwirtschaftsbetrieb ist nach der gleichnamigen Region Ceylanpinar benannt und befindet sich unmittelbar an der syrischen Grenze, in Südostanatolien. Es ist eine Region, die für ihre extrem heißen und trockenen Sommer bekannt ist. Nicht selten übersteigt der Temperaturmesser an Sommertagen die 45° C-Marke. Als die ersten Fendt Traktoren auf den Betrieb geliefert wurden, zeigte der Terminal sogar 55° C an. Ohne die Klimaanlage im Traktor wäre das Arbeiten an heißen Tagen eine harte Belastungsprobe. Rund 380 Traktoren sind auf dem größten Agrarbetrieb des Landes im Einsatz, darunter 20 Fendt Traktoren der 900er Serie.

Von Baumwolle und Pistazien bis zu Rindern und Ziegen

Es sind Temperaturen wie diese und die sommerliche Dürregefahr der Region, die den Betrieb immer wieder herausfordern. Der typische gelb-braune Boden ist eigentlich fruchtbar, doch die sommerliche Dürre trocknet ihn zu schnell aus. Was dann zurückbleibt ist Erde, so fein wie Staub. Um diese Herausforderungen zu meistern, musste viel Arbeit und Geld investiert werden. Rund 1.600 Quellen wurden zwischen 2009 und 2014 erschlossen. Sie sorgen dafür, dass mittlerweile knapp 37 Prozent der Gesamtfläche des Betriebes bewässert werden.

Dank des Bewässerungssystems gibt es eine große Vielfalt an Feldfrüchten auf der Ceylanpinar Farm: Neben den klassischen Kulturen wie Weizen, Gerste, Mais, Raps und Soja hat sich die Mega-Farm auch auf den Anbau von Baumwolle, Linsensorten, Sonnenblumen, Klee und Pistazien spezialisiert. Ein Teil der Klee- und Maisernte sowie der Anbau von Wicken, eine Pflanzengattung innerhalb der Hülsenfrüchte-Familie, wird für die betriebliche Viehzucht verwendet. Rinder, Schafe und Ziegen machen den Rest des landwirtschaftlichen Betriebes aus.

„Hinter Fendt steht nicht nur ein guter Name. Die Traktoren können dank dem Frühwarnsystem rechtzeitig diagnostiziert werden und überzeugen durch Kraftstoffeffizienz und innovative Technik. Zudem haben wir mit Kutlucan einen guten und starken Importeur in der Türkei. Alles wichtige Faktoren, weshalb wir uns für Fendt Traktoren entschieden haben.“

Halil Ibrahim Özbayat, stellvertretender Geschäftsführer der TIGEM Organisation (Direktorat der türkischen Agrarbetriebe)

Ein friedliches Leben auf der Mega-Farm

Über 3.000 Mitarbeiter sind auf dem Großbetrieb beschäftigt. Die meisten von ihnen leben auch auf der Farm. Und so hat sich ein kleines Dorf gebildet – mitten zwischen den riesigen Feldern. Einer der Einwohner ist Kerem Bolat. Seit 2014 ist der 31-Jährige auf dem Betrieb als Leiter für die Instandhaltung der Landtechnik tätig und kümmert sich um Wartung und Reparatur verschiedener Maschinen. Wie viele seiner Kollegen lebt auch er in einem Angestelltenhaus auf dem Gelände. „Die Farm ist ein großer Teil meines Lebens“, erzählt der studierte Maschinenbauer. „Alleine schon deshalb, weil zwischen meinem Zuhause und meiner Arbeit gerade einmal 250 Meter liegen.“ Seine Freizeit verbringt er meistens mit seinen Arbeitskollegen, spielt mit ihnen Volleyball und Fußball oder man findet ihn im betriebseigenen Schwimmbad. Für die Kinder der Mitarbeiter gibt es auf der Ceylanpinar Farm eine Vor-, Grund- und Mittelschule. Auf dem Betriebsgelände befinden sich noch ein Gästehaus für Regierungsmitglieder und Besucher sowie ein kleiner Park mit Gazellen. Das Leben auf der großen Farm, so erzählt Kerem Bolat, ist dann eben doch wie in einem kleinen Dorf: vertraut und sehr familiär.

20 mal volle Fendt Power

Ganze 380 Traktoren arbeiten auf dem größten Landwirtschaftsbetrieb der Türkei. Mit 360 PS bringen die 20 Fendt 936 Vario Traktoren die meisten Pferdestärken auf die Felder. „Unsere Farm ist so groß, dass wir wirklich über das ganze Jahr hinweg mit der Feldbestellung und Ernte beschäftigt sind“, erzählt der 31-jährige Kerem. „Für unsere Fendt Maschinen bedeutet das maximale Auslastung, aber auch maximale Belastung.“ Das zeigt sich auch in den Betriebsstunden der einzelnen Maschinen. In der Traktorenflotte lag die Anzahl der Betriebsstunden im Frühjahr 2018 zwischen 17.500 und 20.500.

Vor allem beim Pflügen der großangelegten Anlagen ist bei den Maschinen volle Power gefragt, denn oft wird hier mit einer Kombination aus Front- und Heck-Pflug gearbeitet. Auch beim Einsatz der 8 Meter breiten Scheibeneggen oder den 12-reihigen Sämaschinen ist die Leistungsfähigkeit der Fendt Traktoren gefragt. Doch für Kerem Bolat ist es nicht nur die Leistungsstärke, warum er auf die Arbeit mit den Fendt Traktoren nicht mehr verzichten möchte. „Die Fendt Traktoren sind enorm effizient wenn es um Zeit, Qualität und Kraftstoff geht. Unsere kleineren Traktoren in Kombination mit einem 4,20 Meter langen Pflug verbrauchen circa 13,20 Liter pro Hektar. Unsere Fendt Traktoren kommen mit einem 5,60 Meter langen Pflug auf gerade mal 9,4 Liter pro Hektar“, erklärt der studierte Maschinenbauer. „Am Ende sprechen die Zahlen für sich!“ Es sind Zahlen, die eine wichtige Rolle spielen – vor allem bei einer Feldgröße von 163.593 Hektar. Und so heißt es auch in Zukunft auf dem größten Landwirtschaftsbetrieb der Türkei: volle Fendt Kraft.