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Ein Raupenlaufwerk ist ein Muss

Bosse Klepper, Ackerbau, Kemnitz, Mecklenburg-Vorpommern - IDEAL 9T, 926, 828 Vario

Ein Raupenlaufwerk ist ein Muss

"Ein Raupenlaufwerk ist ein Muss"

Schräg gegenüber der Insel Rügen liegt Kemnitz, ein kleiner Ort nahe Greifswald und hier ist auch der Betrieb von Bosse Klepper zu finden. „Wir haben 900 ha Ackerbau mit einer eigenen Getreidetrocknung und bauen vor allem Weizen, Wintergerste, Roggen und Raps an“, erläutert der Betriebsleiter. „Die Getreidetrocknung setzen wir allerdings nur ein, wenn es sein muss, lieber ernten wir trocken, aber das wechselhafte Wetter an der Küste lässt das nicht immer zu. Wir haben häufig oberflächlich trockenen Boden und darunter sehr nassen Boden, daher müssen wir möglichst bodenschonend arbeiten. Ein Raupenlaufwerk ist für uns also ein Muss“, beschreibt er die Anforderungen seines Betriebs.

„Wir arbeiten nahezu pfluglos, deshalb ist die gleichmäßige Verteilung von Stroh für uns ein zentraler Faktor. Das Stroh muss möglichst kurz gehäckselt und gleichmäßig verteilt werden, sodass sich keine Strohmatten bilden. Dann können wir das Stroh gut einarbeiten und die Folgekulturen wachsen gleichmäßiger“, so Klepper. Das Stroh wird bei dieser Art der Bearbeitung für die Förderung der Humusschicht und Bodenlebewesen untergearbeitet und kann Wasserverlust durch Winderosion vorbeugen. Gerade für den Rapsanbau muss das Stroh gleichmäßig verteilt und eingearbeitet werden, denn mit Strohmatten im Boden wächst der Raps nicht gleichmäßig an.

Neben Getreide werden auf dem Landwirtschaftsbetrieb Bosse Klepper auch Kartoffeln und Zuckerrüben angebaut. Die Zuckerrüben werden an die Zuckerfabrik in Anklam geliefert, der Raps geht zu den Ölmühlen in Rostock und Lubmin und der Weizen wird zum Hafen nach Vierow transportiert und von dort weltweit verschifft. Typisch Küste eben. „Einige unserer Flächen liegen sogar mit Blick auf das Wasser, das ist sicherlich nicht der typische Ausblick beim Dreschen, aber wirklich schön.“ Die Küstenlage der Flächen sorgt allerdings auch dafür, dass das Wetter schnell umschlagen kann.

Zusätzlich zu den eigenen Flächen werden noch 160 ha Nachbarfläche gedroschen, deshalb ist die Flächenleistung des Mähdreschers entscheidend für Klepper. „Der Fendt IDEAL 9T und Fendt IDEAL 10T sind für mich interessant, weil sie leistungsstark sind, mit den langen Rotoren einen schonenden Drusch mit sehr guter Kornqualität ermöglichen und dank der Raupenlaufwerke bodenschonend arbeiten. Außerdem gibt es in dieser Leistungsklasse keine Alternative zu einem Rotordrescher.“

„Der Raps ist die Königsdisziplin beim Dreschen, also wäre es wichtig, den Fendt IDEAL noch einmal im Raps zu sehen, aber insgesamt passt das Fahrgefühl und er erfüllt meine Anforderungen. Die Kabine ist leise, hell und übersichtlich, die Strohverteilung ist in Ordnung und das Fahrgefühl ist dank der Raupenlaufwerke sowohl bei Vorwärts- als auch Rückwärtsfahrten gut“, resümiert Klepper. Der wartungsfreundliche Aufbau des Großmähdreschers fiel sofort auf: „So kommt man sehr gut an Riemen und mögliche Verschleißteile und der Korntank ist wirklich groß“, stellt der Landwirt nach dem Rundgang fest.