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Getriebe und Motor arbeiten bei Fendt auch bei schwierigen Bodenbedingungen ohne Kraftverlust.

Tom Gooding, Dalby in Queensland, Australien - 900 Vario

Getriebe und Motor arbeiten bei Fendt auch bei schwierigen Bodenbedingungen ohne Kraftverlust.

Anbau unter erschwerten Bedingungen in Australien

Baumwolle, Sorghumhirse, Mungobohnen, Kirchererbsen – diese vielfältigen Kulturen baut Tom Gooding mit zwei Fendt 936 Varios mit einer Spurweite von drei Metern im australischen Dalby an.

Auf breiter Spur Down under

Die Gooding Farm westlich von Dalby führt Tom gemeinsam mit zwei Brüdern und Vater Dave Gooding. Vor 40 Jahren kaufte Toms Großvater die Farm, nachdem er seinen Milchviehbetrieb an der Küste veräußert hatte. Zunächst hatten die Goodings eine Viehzucht und später Bullenmast. Doch klimatische Veränderungen erschwerten die Futterbeschaffung, sodass Dave und Tom in den letzten 15 Jahren auf 3.500 ha Ackerbau umstellten. „Wir verstehen uns super und haben immer Spaß bei der Arbeit. Die anfallenden Aufgaben sprechen wir ab und teilen diese unter uns auf, sodass die Zusammenarbeit gut klappt“, erzählt Tom über seine zehnköpfige Familie.

Auf der Gooding Farm laufen seit sieben Jahren stufenlose Traktoren von Fendt – Getriebe und Motor überzeugten Tom. „Ich habe zwar schon unterschiedliche stufenlose Traktoren getestet, aber keine der Maschinen konnte die Kraft so gut auf den Boden bringen, wie die Fendt Traktoren. Getriebe und Motor arbeiten bei Fendt auch bei schwierigen Bodenbedingungen ohne Kraftverlust.“ Ein weiterer Pluspunkt ist der Komfort, den die 900er Serie mit Einzelradfederung, lärmisolierter Kabine und pneumatischer Kabinenfederung bietet. „So kann ich auf unebenen Feldern mit einem höheren Tempo arbeiten als mit den vorherigen Maschinen“, stellt Tom fest. Die Einzelradfederung unterstützt die Zugkraft und diese, sowie Traktion, sind auf den schweren, lehmigen Böden der Gooding Farm gerade nach schwerem Regen enorm wichtig.

Tom ist von den Einsparungen beim Treibstoff nach jeweils 5.000 Betriebsstunden nachhaltig beeindruckt. „Die Aussaat ist eine der wichtigsten Aufgaben in jedem Ackerbaubetrieb und mit dem Fendt 936 Vario mit angehängter 8 Reihen 60"-Baumwollpflanzmaschine konnte ich einen durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von unter 12 l/h erreichen. Mit meinen vorherigen Maschinen war der niedrigste Verbrauch im Schnitt 23–24 l/h.“ Kosteneinsparungen beim Kraftstoff und effizientes Arbeiten sind für die Gooding Farm genauso wichtig wie Leistung unter schwierigen Anbaubedingungen.

Die Region ist häufig von Dürreperioden oder plötzlichem Starkregen betroffen, sodass der Boden in Trockenzeiten bis zu 10 cm große Risse aufweisen kann und bei viel Regen kaum zu befahren ist. Ein Teil der Flächen wird deshalb bewässert, um auch in trockenen Jahren ernten zu können. Zudem betreiben sie „Controlled Traffic Farming“. Dabei werden die Spurlinien bei der ersten Bearbeitung festgelegt, und dann nutzen alle landwirtschaftlichen Maschinen 10 Jahre die gleiche Spur. So wird eine großflächige Bodenverdichtung vermieden. Reifengrößen wie 710/75 R42 sind in Australien unüblich. „Die Bodenverdichtung kann man bis zu fünf Jahre später noch im Boden feststellen, wenn wir außerhalb der geplanten Spurlinien fahren, und das beeinflusst dann auch das Wachstum der Pflanzen. Durch die breiteren Reifen geht die Bodenverdichtung nicht ganz so tief wie bei den Kollegen, die sehr schmale Reifen nutzen“, begründet Tom seine Entscheidung für die 710er Reifen.

Alles auf 3 Meter Spur

Die Goodings arbeiten mit einer Spurweite von drei Metern, sodass die Vorderachse von der Firma Widetract Extensions in Toowoomba verbreitert werden musste. Dieser Umbau ist leichter und belastet die Vorderradnaben und die Planetengetriebe weniger als die Alternativen. Für die Hinterachse gibt es für leichte Arbeiten, wie z. B. Aussaat, eine Freigabe unter Auflagen – unter anderem eine reduzierte zulässige Achslast. „Der Traktor muss möglichst leicht bleiben und mit den 710er Reifen kann ich die Bodenverdichtung minimieren. So kann ich auch bei niedrigem Luftdruck eine gute Leistung auf dem Feld erreichen und eine Woche früher mit der Aussaat beginnen als meine Nachbarn.“

Verlässliche und qualitativ hochwertige Maschinen und guter Service waren für Tom die Hauptfaktoren als er sich 2012 über neue Traktoren informierte. Fendt war im nordöstlichen Bundesstaat Queensland noch nicht so verbreitet, aber er hatte vom geringen Kraftstoffverbrauch gehört. So kam er in Kontakt mit dem Händler B&B Machinery in Toowoomba, die nun auch für die Wartung und Pflege der Maschinen zuständig sind und Tom lobt: „Der Service ist hervorragend und das Team kennt seine Fendt Produkte bis ins kleinste Detail.“ Für den tollen Service nimmt Tom sogar den Anfahrtsweg von einer Stunde bis zu seinem Vertriebspartner in Kauf. „Ich würde auch gerne einmal wieder nach Deutschland reisen und mir dort einen Eindruck von Landwirtschaft und Landtechnik vor Ort machen. Mit meinen Eltern war ich als 8-Jähriger schon einmal in Deutschland und es hat mir gut gefallen. Die Alpen und die Sauberkeit im ganzen Land haben mich sehr beeindruckt“, lacht Tom. Seine Eltern haben ihr großes Interesse an der europäischen Geschichte und Kultur, sowie die Liebe zur Landwirtschaft offensichtlich auch an ihre acht Kinder weitergegeben – vielleicht gerade wegen ihrer europäischen Wurzeln.