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Fendt 936 Vario im Dauereinsatz auf einem der größten Agrarbetriebe der Welt. Die Maschine arbeitet seit 2011 zuverlässig auf den landwirtschaftlichen Flächen von TİGEM in der Türkei.
Ein Fendt 936 Vario hat innerhalb von 15 Jahren über 81.000 Betriebsstunden geleistet – und arbeitet noch immer zuverlässig.
Tarım İşletmeleri Genel Müdürlüğü (kurz: TİGEM) Türkei, Fendt 936 Vario & 939 Vario
Ein Fendt 936 Vario hat innerhalb von 15 Jahren über 81.000 Betriebsstunden geleistet – und arbeitet noch immer zuverlässig.

Über 81.000 Betriebsstunden – ein Fendt 936 Vario in der Türkei

Ein Fendt 936 Vario hat innerhalb von 15 Jahren über 81.000 Betriebsstunden geleistet – und arbeitet noch immer zuverlässig. Sein Standort: einer der staatlichen Agrarbetriebe von TİGEM in der Türkei.
Luft- bzw. Satellitenbild der weitläufigen Agrarflächen von TİGEM nahe der syrischen Grenze. Kreisberegnung und große Schläge prägen die landwirtschaftliche Nutzung auf über 143.000 Hektar.

TİGEM: 350.000 Hektar im Dienst der türkischen Landwirtschaft

Die Türkei zählt mit ihrer großen Agrarfläche zu den zehn größten Agrarerzeugern weltweit. Das Land gehört zu den größten Produzenten von Haselnüsse, Feigen, Aprikosen, Kirschen und Quitten. TİGEM (Tarım İşletmeleri Genel Müdürlüğü) ist ein 1984 gegründetes, staatliches Agrarunternehmen. Die 17 zugehörigen Betriebe bewirtschaftet landesweit rund 350.000 ha. Neben der Produktion von Getreide, Futterpflanzen, Ölsaaten, Obst übernehmen die Betriebe eine weitere Aufgabe: Sie testen moderne Landtechnik und verbreiten neue Anbaumethoden im Land. Damit bereiten sie türkische Landwirte auf die Folgen des Klimawandels und die wachsenden Anforderungen der Bevölkerung vor.
Luftaufnahme der bewässerten Ackerflächen des staatlichen Agrarbetriebs TİGEM in Ceylanpınar, Türkei. Kreisberegnungsanlagen sichern hohe Erträge auf großen landwirtschaftlichen Flächen.

Ceylanpınar: 143.000 Hektar an der syrischen Grenze

Der TİGEM-Standort Ceylanpınar liegt nahe der syrisch-türkischen Grenze. 1937 als landwirtschaftliches Unternehmen gegründet, wurde er 1984 von TİGEM übernommen. Mit über 143.000 ha Kulturfläche und einem hohen Anteil bewässerter Flächen zählt er zu den größten Einzelbetrieben der Welt. Angebaut werden Weizen, Gerste und Linsen, Futterpflanzen wie Wicken, Luzerne und Silomais sowie Sonnenblumen. Auf weiteren Flächen wachsen Pistazien, Oliven und Wein. Neben dem Ackerbau werden am Standort Ceylanpınar 102.000 Awassi-Schafe, Schwarzbunte und Simmental-Rinder sowie Damascener Ziegen gezüchtet. Ein besonderes Projekt: die Zucht Asiatischer Gazellen zur Generhaltung.
Kreisberegnung auf den Feldern des TİGEM-Betriebs Ceylanpınar. Durch den Ausbau der Bewässerung konnten die Getreideerträge deutlich gesteigert werden.

Bewässerung steigert den Ertrag

Bei der Bewirtschaftung in Ceylanpınar spielt die Bewässerung eine zentrale Rolle: 2008 waren 10.800 ha an die Bewässerung angeschlossen, 2020 bereits über 67.000 ha. Das Ziel liegt bei 82.000 ha. Der Effekt ist messbar: Der Getreideertrag stieg von 2,5 t/ha auf 5 t/ha. Das bedeutet auch viel Arbeit für die Technik des Betriebs.
Fendt 900 Vario im Pflugeinsatz auf den Ackerflächen des TİGEM-Standorts Ceylanpınar in der Türkei. Der Großtraktor bearbeitet die weitläufigen Felder eines der größten Agrarbetriebe der Welt.

20 Fendt Traktoren – alle über 73.000 Betriebsstunden

Seit 2011 arbeiten auch 20 Fendt 900 Traktoren der vierten Generation in Ceylanpınar. Mit Variogetriebe, Variotronic-Bedienung per Terminal und bis zu 18 Tonnen Gesamtgewicht sind sie für die schweren Feldarbeiten auf dem Betrieb ausgelegt. „Die Fendt Traktoren wurden auf dem Betrieb über Jahre im Drei-Schicht-Betrieb eingesetzt. Sie sind also rund um die Uhr gelaufen“, erläutert Ozan Korkmaz, stellvertretender Leiter Kundendienst bei Fendt Vertriebspartner Kutlucan.
Heute erreichen alle 20 Maschinen im Schnitt über 73.000 Betriebsstunden. Ein Fendt 936 Vario, Baujahr 2011, erreicht die beeindruckende Zahl von über 81.000 Stunden – und ist nach wie vor täglich auf den Ackerbauflächen im Einsatz. „Zuletzt haben wir auf Zwei-Schicht-Betrieb umgestellt“, so Enes Fil, Ingenieur bei TİGEM. „Die 900er setzen wir beispielsweise mit einer Kombination aus einem 3-Schar Frontpflug und einem 10-Schar Pflug im Heck ein, das ist durch die präzise Fronthydraulik möglich. In der Aussaat laufen sie im Gespann mit einer 12-reihigen pneumatischen Sämaschine.“ Der niedrige Kraftstoffverbrauch senkt die Betriebskosten auf den großen Flächen. Damit die Maschinen jederzeit verfügbar bleiben, unterhält der Betrieb einen eigenen Werkstattbereich mit hauseigenen Technikern.