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Mein Großvater und Vater fuhren Fendt, und wir haben einen verlässlichen Servicepartner an der Hand.

Hubertus Krupp, Ackerbaubetrieb in Swisttal, Deutschland - 6335 C, 718, 724 Vario

Mein Großvater und Vater fuhren Fendt, und wir haben einen verlässlichen Servicepartner an der Hand.

In Generationen denken

Zwischen Eifel und dem Rhein liegt die Gemeinde Swisttal. Benannt ist sie nach dem Bach namens Swist, der sich hier durch die Voreifel schlängelt. Die Flächen werden seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt. Schon die alten Römer betrieben Ackerbau und Vieh - zucht. Keine Seltenheit also, dass Hubertus Krupp aus Swisttal hier Landwirtschaft in der 5. Generation betreibt.

Noch ist es ganz still auf den Feldern. Ein paar Vögel zwitschern in den Sommermorgen. Es ist das letzte Wochenende im Juni. Ein leichter Wind weht. Die Ähren der Wintergerste hängen reif an den Halmen. Hubertus Krupp prüft. Heute sind sie trocken genug. Am Vormittag kann es losgehen. „Die Ernte ist der Lohn für ein ganzes Jahr Arbeit“, sagt er, „da zählt jede Sekunde“. Aber dieses Mal ist es noch mehr. Eine Premiere: Zum ersten Mal wird Krupp die Ernte mit seinem nagelneuen Fendt Mähdrescher 6335 C einbringen

Saatgutvermehrung verlangt hundertprozentige Sortenreinheit

Jeden Morgen in der Erntezeit wird zuerst der Mähdrescher vorbereitet. „Die normalen Intervalle durchzugehen, ist beim Fendt Mähdrescher sehr überschaubar. Den Schmierplan hat man schnell abgearbeitet. Das ist ein großer Vorteil“, erklärt Hubertus Krupp und lobt die gute Zugänglichkeit und den logischen Aufbau von Luftansaugung und Motorölkontrolle beim Sechs-Schüttler. Dann werden der Drescher sowie die Abfuhrkombi-nationen aus Fendt Traktoren und Anhänger ins Feld gesetzt. Den Mähdrescher fährt er selbst. Von seinem Fahrersitz aus hat er den Überblick. Hubertus Krupp ist die Zentrale, die alles organisiert. Alles muss reibungslos laufen: Die Abfuhr des Getreides zum Hof, die von Saisonkräften erledigt wird, und das Abladen in die hofeigene Siloanlage. Landwirt Krupp legt größten Wert darauf, dass die Aggregate und Förderwege richtig eingestellt sind. Wirklich jedes Korn muss in die richtige Box fallen. Denn er baut nicht nur Marktfrüchte für die Vermarktung an. Auf dem Hof in Swisttal-Straßfeld vermehrt er Saatgut von Winterrungen wie Winterweizen und -gerste, Triticale sowie Raps. Zu hundert-prozentiger Sortenreinheit hat er sich vertraglich verpflichtet.

Ein reifes Korn mit 17 % Feuchtigkeit können wir in unseren Hallen sehr gut lagern. Denn natürlich müssen wir auch Bruchkorn möglichst vermeiden, um für die Saatgutvermehrung hohe Qualitäten liefern zu können“, beschreibt der dreifache Familienvater weitere Anforderungen. Dann verschwindet er wieder in der Kabine des 6335 C. Mit hoher Schlagkraft rollt der 360-PS-starke Fendt Mähdrescher, ausgerüstet mit einem robusten PowerFlowSchneidwerk, über das Feld und hinterlässt eine Staubfahne, unter der nach und nach nur noch gelbe Stoppeln sichtbar werden. Gegen Mittag wird der staatlich geprüfte Landwirt abgelöst. Ein Nebenerwerbslandwirt aus dem Dorf, mit dem er bei der Ernte kooperiert, übernimmt und drischt routiniert weiter.

Unersetzbares Know-How und Fachwissen

Zuhause ist seine Frau Andrea Krupp die wichtigste Schnittstelle zwischen Familie, Betrieb, Außen- und Innenwirtschaft. Sie ist für das Büro zuständig, was viel mehr bedeutet als die Buchhaltung zu erledigen. „Weil ich fast immer hier bin, nehme ich die Anrufe entgegen, koordiniere Bestellungen und Speditionstermine“, berichtet sie. Mit ihrem Mann steht sie per Handy in Verbindung, der sich in der Zwischenzeit auf die Ernte konzentriert. Den Betrieb von Hubertus‘ Eltern übernehmen die beiden im Jahr 2004. Wenig später kommt der elterliche Hof von Andrea hinzu, auf dem sie heute mit ihren drei Söhnen und der Mutter leben. Aber nicht nur die Höfe werden von Generation zu Generation vererbt, auch das unersetzbare Know-how und Fachwissen wird weitergegeben. Das ist beiden Krupps wichtig, die sich ganz bewusst in den langen ackerbaulichen Traditionen ihrer Vorfahren sehen.

Nichts dem Zufall überlassen: Andrea hält Hubertus nicht nur im Büro den Rücken frei, sondern auch den Kopf. Denn er plant die Betriebsabläufe sehr sorgfältig, überlässt dem Zufall nicht mehr als unbedingt nötig. In der passenden Fruchtfolge, die er für die drei Standorte im Umkreis von 20 Kilometern festlegen muss, sieht er einen wichtigen Erfolgsfaktor. Grundsätzlich versucht er, die Folge der Fruchtarten so aufeinander abzustimmen, dass mögliche Arbeitsspitzen gebrochen werden. So plant er zum Beispiel an einem Standort in der Regel zwei verschiedene Kulturen, damit die Termine für Aussaat, Bestandsführung und Ernte versetzt anstehen: Mit Blick auf eine hohe Bodenfruchtbarkeit ist es ihm wichtig, Körnerleguminosen und Wintergerste stets vor Zuckerrüben oder Mais zu etablieren, sodass nach der Ernte genug Zeit bleibt, eine Zwischenfrucht auszusäen. Und die Zuckerrübe gehört übrigens ganz zweifelsfrei zu einer der ackerbaulichen Traditionen der Voreifel. Nur fünf Kilometer von Swisttal entfernt, in Euskirchen, steht seit 1879 die älteste Zuckerfabrik im Rheinland. So ist es nur zu gut verständlich, dass seit eh und je auf den umliegenden Äckern, wie auch bei den Krupps, Zuckerrüben wachsen.

Fendt Technologien sind eine feste Größe

Mit derselben Akribie, wie Krupp seine Betriebsabläufe plant, sucht er die Technik für den Acker aus. Und setzt sie natürlich so ein, dass sie den größten Effekt bringt. Die Fendt Traktoren sind dabei eine feste Größe. Die Schlepper Fendt 724 Vario und Fendt 718 Vario leisten 850 bis 1.000 Stunden pro Jahr. Auch der Fendt Mähdrescher ist mit letztlich 230 Arbeitsstunden in diesem Jahr gut ausgelastet.

„Mein Großvater und Vater fuhren Fendt, und wir haben einen verlässlichen Servicepartner an der Hand“, begründet er seine Entscheidung für Fendt. Besonders schätzt der Ackerbauer am RWZ-Agrartechnik-Zentrum Zülpich, dass ihm in Spitzenzeiten auch mal mit Leihschleppern oder Vorführtraktoren unter die Arme gegriffen wird, wenn die eigenen „Zugpferde“ nicht ausreichen.

Für Paul Lantzerath, Geschäftsführer Agrartechnik der RWZ Niederlassung, ist dieser Service nur selbstverständlich. „Wir stehen sozusagen Gewehr bei Fuß und unterstützen Herrn Krupp natürlich mit allen Möglichkeiten und dem besten Service, den wir bieten können. Wir wissen genau, wie wichtig es in der Ernte ist, schnell zu handeln und Ersatzteile bereitzustellen, wenn tatsächlich einmal ein Defekt auftritt. Es muss alles so schnell wie möglich weiter gehen können“, bestätigt er.


v.l.) Paul Lanzerath, Andrea Krupp, Saisonarbeiter Peter, Landwirt Hubertus Krupp und Felix Glas, Fendt Werkbeauftragter für Erntetechnik. „Alle Kunden mit einem neuen Fendt Mähdrescher besuchen wir in der Ernte. Das geschieht in guter Zusammenarbeit

mit der RWZ“, erklärt Felix Glas.

Vorteilhafter Arbeitsplatz

Nach dem Essen zuhause macht sich Hubertus Krupp wieder auf den Weg zur Nachmittagsschicht. Bevor er wieder auf das Feld fährt, präzisiert der Betriebsleiter mit den Saisonkräften die Aufgaben für den Nachmittag. Zurück in der Kabine, weiß er den großen Vorteil des Arbeitsplatzes im Fendt Mähdrescher zu schätzen: Bei der Bedienung gibt es viele Parallelen zu den Fendt Traktoren, was die Arbeit spürbar vereinfacht. Erst im Frühjahr ließ er den Fendt 724 Vario mit VarioGuide ausstatten, was sich nun als besonderer Vorteil erweist. Denn das Modem kann einfach in den neuen Mähdrescher umgesetzt werden. „Ich war am Anfang etwas verhaltener. Aber seit dieser Saison nutze ich diese Technik. Und ich muss sagen, ich bin begeistert“, macht er keinen Hehl aus seiner Freude über diese Entscheidung. Ein Erntearbeitstag, der schnell mal 16 bis 18 Stunden dauern kann, lässt sich so viel angenehmer bewältigen.

In Generationen denken

Wenn der Betrieb, auch Dank der effizienten Fendt Technologien, zuverlässig funktioniert, bleibt eher noch Kraft übrig, sich außerhalb des eigenen Hofes für die Belange der Landwirtschaft zu engagieren. Seit 30 Jahren ist Hubertus Krupp Mitglied im Arbeitskreis Landwirtschaft, Wasser und Boden (ALWB) im Rhein-SiegKreis, dem neben Landwirten auch regionale Wasserversorger und die beratende Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen angehören. „Wir versuchen, mit aktiver Öffentlichkeitsarbeit die Verbraucher über unsere Arbeit aufzuklären. Zum Beispiel zeigen wir, wie sorgsam wir Pflanzenschutzmittel einsetzen und damit zum Trinkwasserschutz beitragen.“ Mit dem Wasserversorger ziehen die Landwirte dabei am gleichen Strang. „Weil wir in Generationen denken, ist es für uns genauso selbstverständlich, immer die Zukunft im Blick zu haben“, sagt Hubertus Krupp.


links: Großvater Heinz-Hubert Krupp mit Enkel Philipp. Der pensionierte Landwirt ist immer noch gern bei der Ernte dabei.