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Der Fendt 936 Vario macht alles zu Kleinholz.

Schuch Forst & Garten GmbH, Österreich - 516, 724, 933, 936, 1042 Vario

Der Fendt 936 Vario macht alles zu Kleinholz.

Kompromisslos leistungsbereit

Dieser Job ist wahrlich nichts für Weichlinge. Hier müssen die echten Kraftpakete ran, die Muskelprotze und Modellathleten. Solche wie dieser. Der Fendt 1042 Vario mit 420 PS Motorleistung und bis zu 2100 Nm Drehmoment überzeugt gerade in schweren Einsätzen, die es im Betrieb der Familie Schuch in Niederösterreich zuhauf zu erledigen gilt. Mehr als 500 Einsatzstunden hat die Maschine allein von Januar bis April 2017 im Unternehmen Schuch Forst & Garten GmbH absolviert – bei Waldarbeiten, im Wegebau und bei unwegsamen Transporten. Auch die 6,5 Tonnen schwere Tiefensteinfräse hat im neuen 1000er endlich ihren ebenbürtigen Partner gefunden.

Wo er auftaucht, wächst hernach kein Gras mehr. Ausgestattet mit Steinfräse und Forstmulcher hinterlassen der Fendt 1042 Vario und sein „kleiner“ Bruder, der Fendt 936 Vario, feinste Ackerflächen und bodenebene Schneisen. Sie sind im Namen der Schuch Forst & Garten GmbH kraftvolle Aufräumer und Wegbereiter im doppelten Wortsinn. Die Firma Schuch in Mannersdorf, unweit von Wien, hat sich in den Bereichen Forstwirtschaft und Wegebau, Transport, Grünlandpflege und Gartengestaltung breit aufgestellt. Spezialisiert auf Rodungs- und Rückearbeiten sowie auf die Verwertung und Wiederaufbereitung von Flächen haben sich Vater und Sohn Schuch einen Namen in der gesamten Region bis hinüber nach Ungarn gemacht.

Ihr Portfolio reicht von der Fällung einzelner Bäume bis zur bodenebenen Vorbereitung von Autobahntrassen, von der kommunalen Grünraumpflege bis zum Winterdienst auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Und ganz nebenbei sind da noch 50 Hektar Ackerflächen zu bearbeiten. „Wir setzen bei allen Aufträgen auf moderne und leistungsfähige Technik,“ sagt Stefan Schuch, der

gemeinsam mit seinem Vater Franz die Geschäfte führt: der Sohn in vorderster Linie, der Vater mittlerweile als „graue Eminenz“ mehr im Hintergrund. Zur professionellen Ausstattung gehören neben sechs
LKWs, mehreren Forsterntern, 14 verschiedenen Fräsen, einem großen Holzschredder, Baggern und Anbaugeräten, wie Mähwerken, Pflügen und Mulchern auch sieben Fendt Traktoren.

Im Fuhrpark der Giganten ist der Fendt 516 Vario übrigens der Kleinste. Es folgen ein Fendt 724 Vario, ein Fendt 933 Vario, drei Fendt 936 Vario und natürlich der Anführer, ein Fendt 1042 Vario – der übrigens als erstes 1000er Modell nach Österreich ausgeliefert wurde. Das sei auch eine Prestige-Sache gewesen, sagt Schuch mit einem lockeren Achselzucken. Premium-Marke trifft eben auf Profi-Betrieb. Da beißt die Maus keinen Faden ab. „Der Schlepper ist im ersten Vierteljahr bereits seit rund 500 Betriebsstunden im Einsatz und hat noch keinerlei Probleme gemacht.“

Jeder dieser sieben Schlepper kommt auf gut 2.000 Betriebsstunden im Jahr. Sie leisten „schwere Arbeit“ in absolut unwegsamem Gelände, wo „kein LKW mehr hinkommt“, wie Stefan Schuch betont. Gerade die anfallenden Forstarbeiten, die ein wichtiges Standbein des Betriebs sind, werden zu 80 Prozent von den Traktoren erledigt. Sie mulchen, fräsen, schreddern, transportieren das Hackgut. Allein im vergangenen Jahr hat die Schuch Forst & Garten GmbH rund 185.000 Kubikmeter Hackgut produziert und zur Verwertung geführt. Einer der 936er Fendt Traktoren kommt gerade von einem 170 Stunden-Einsatz im Forst zurück . Dreckig. Ja, aber ohne Defekt. „So muss es sein.“ Stefan Schuch mag keine Kompromisse. „Ausfälle können wir uns nicht leisten. Die Qualität muss stimmen.“

45 Mitarbeiter zählt das Unternehmen Schuch. Dazu gehören auch die sieben Fahrer, die fest einem Traktor zugeteilt sind. „Die einzelnen Fahrer tragen die Verantwortung für ihren Schlepper“, erklärt der Chef. „Jeder schaut nach seinem Fahrzeug und hält es sauber. Auch dadurch hat sich die Qualität von Gerät und Arbeit enorm gesteigert.“ Zusätzlich führen zwei betriebseigene Mechaniker nötige Wartungs- und Reparaturarbeiten durch. Fahrer Max schaut ins Büro herein, er ist seit Januar zuständig für den 1042er – ein Arbeitsplatz, um den ihn viele beneiden. Wie sich der Schlepper anlässt? „Nach zwei Tagen wie der Himmel auf Erden“, sagt Max. Er schätzt die gleichmäßige und kompromisslose Leistungsbereitschaft des Fahrzeugs, ob mit der vollen Fuhre am Hang oder der tonnenschweren Steinfräse hintendran. Diese Leistung liefert der wirkungsgradstarke MAN-Sechszylindermotor.

Mit 12,4 Liter Hubraum erreicht er ein hohes Drehmoment bereits im unteren Drehzahlbereich, perfekt für schwere Zugarbeiten. Auch Stefan Schuch ist zufrieden mit dem, was das Fendt Schlachtschiff seit seiner Ankunft im Januar abgeliefert hat. „Der Schlepper ist bereits seit rund 500 Betriebsstunden im Einsatz und hat noch keinerlei Probleme gemacht.“ Er sei trotz seiner Größe leicht zu manövrieren und biete in jeder Geschwindigkeit höchsten Fahrkomfort.

„Man weiß, was man dem Boden und seinen Kindern schuldig ist.“

Vor knapp 30 Jahren gründete Franz Schuch seinen Betrieb und gab ihm mit dem Logo der aufstrebenden Pfeile die Richtung vor. „Aufwärts soll es gehen“, sagt der Patron. Egal, welchen Weg man einschlage. Schuch selbst entstammt einer bereits seit 370 Jahren in Mannersdorf ansässigen Landwirtschaft – ein Erbe, das ihn prägte. „Man weiß, was man seinem Boden und seinen Kindern schuldig ist“, erklärt es der Unternehmer. Auch ihn ließ die Viehhaltung lange nicht los. Er mästete Schweine, betrieb Äcker und begann mit Lohnfahrten und Baggerarbeiten. Seitdem ist es stets aufwärts gegangen. Lediglich die Schwerpunkte und Standbeine, auf denen die Schuch Forst & Garten GmbH fußt, haben sich verlagert, denn: „Stillstand ist Rückschritt“, mahnt Seniorchef Franz Schuch.

Sein Sohn, der heute 33-jährige Stefan Schuch, scheint diesen Rat nicht nur zu beherzigen, er selbst geht mit Riesenschritten voran, baut aktuell die Forstsparte und den Transportbereich aus. Für die kommenden Jahre sind außerdem größere Investitionen in die Betriebsgebäude, Büros, Hallen und Werkstätten geplant. Mit Auftraggebern wie der Österreichischen Bundesbahn, der Autobahngesellschaft ASFINAG, den Esterhazy Forstbetrieben und vielen anderen kommunalen wie privaten Grundbesitzern kann es Schuch auch um die Zukunft nicht bang sein. Selbst erfahren genug, weiß er ja, wohin es langgehen soll. Dass Stefan Schuch seinen eigenen Weg beschreitet, schätzt der Vater durchaus. Wichtig ist ihm allein, dass das Unternehmen in der Familie bleibt. Die Freude war deshalb auch beim Familienoberhaupt groß, als Anfang April 2017 der jüngste Schuch-Enkel, Thomas, das Licht der Welt erblickte.

A propos Familienzuwachs: Der aktuelle Fuhrparkneuling, der Fendt 1042 Vario, wird nicht der letzte Fendt Schlepper auf dem Hof der Schuchs gewesen sein. In den vergangenen 17 Jahren hat die Firma Schuch 25 Fendt Traktoren erworben. 17 Jahre ist es her, dass Franz Schuch seinen ersten Fendt kaufte und in Fendt Vertriebspartner Harald Janu, Geschäftsführer und erster Ansprechpartner des ACA-Center Niederösterreich, einen loyalen und kompetenten Berater fand. Harald Janu betreut die Firma Schuch und ihre Maschinen bis heute. Traktoren- Geschäfte erledigen er und Schuchs in engem Vertrauen – da wird auch schon einmal der erfolgreiche Kaufabschluss per Handschlag besiegelt oder ein improvisierter Kaufvertrag auf die Tischplatte geschnitzt. Wie das unter Männern üblich ist, genügen wenige Worte, sondern vielmehr Taten. „Vor 17 Jahren ließ sich ein echter Österreicher wie der Franz nur schwer vom Vorteil eines Fendt Traktors überzeugen“, erinnert sich Harald Janu schmunzelnd. Mittlerweile hat er 25 Fendt Traktoren eigenhändig auf dem Hof im Reinthal abgeliefert. Durch ihre Leistungskraft und Zuverlässigkeit haben die Maschinen ihren Platz im Firmengefüge längst erobert.