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Aber erst bei den Technikvorführungen habe ich erkannt: Eh, das ist ja doch was für uns!
Holger Hahn, Leiter des städtischen Baubetriebshofes, Deutschland - 208 V, 720 Vario
Aber erst bei den Technikvorführungen habe ich erkannt: Eh, das ist ja doch was für uns!

Moderne Technik für eine attraktive Stadt

Die Stadt Zella-Mehlis ist ein Zentrum für Wintersport und Tourismus, gleichzeitig ein bedeutender Wirtschaftsstandort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Trotzdem macht sich auch hier ein demographischer Wandel bemerkbar. Dem will Bürgermeister Richard Rossel entgegen wirken, indem er jungen Menschen seiner Stadt etwas bietet, damit sie da bleiben. Das fängt mit einem attraktiven Stadtbild an. Und damit haben auch zwei Fendt Traktoren zu tun.

166 Straßen und 200.000 m2 Grünlandflächen

Selbst agieren können und flexibel sein, gerade beim Winterdienst, das ist auch Holger Hahn wichtig. Er ist seit 2005 Leiter des städtischen Baubetriebshofes und unter anderem verantwortlich dafür, dass im Winter jeden Morgen ab drei Uhr mit dem Fendt 720 Vario die Straßen von Schnee und Eis befreit werden. „Der Fendt Traktor arbeitet so leise, dass wir nun bereits in der Nacht arbeiten können. Das ist ein riesiger Vorteil“, verrät der gelassen wirkende Mann, der scheinbar immer ein Lächeln im Gesicht hat. Sein Büro befindet sich direkt auf dem Baubetriebshof in einem der fünf Gewerbegebiete der Stadt, an der Ackerstraße. Es ist ein flaches Gebäude, an das sich Garagen anschließen. Darin stehen alle Maschinen und Geräte, die man zur Pflege der Straßen, Plätze und Gehwege benötigt. 16 Mitarbeiter sind Holger Hahn unterstellt. Verantwortlich sind sie für ein Stadtgebiet von insgesamt 2800 ha: 166 Straßen mit einer Länge von 72 km und 200.000 m2 Grünlandflächen. Jeden Morgen um 6:30 Uhr teilt der geborene Suhler die Arbeiten ein. Im Winter wird zweischichtig Winterdienst gefahren oder es werden Baumschnittarbeiten erledigt. Aber im Sommer sieht es anders aus: Dann heißt es unter anderem täglich die Straßen reinigen, Beete und Rasenflächen anlegen und pflegen, Baumaßnahmen und Reparaturen durchführen oder Veranstaltungen begleiten. Seit August 2012 können viele dieser Arbeiten mit einem Fendt 208 V erledigt werden. „Nun haben wir schon zwei Fendt Traktoren und ein dritter ist in Planung. Und dabei war ich doch zuerst total davon überzeugt, dass ich keine Aufgabengebiete für die Schlepper habe“, erinnert sich der gelernte Bautechniker schmunzelnd. Eckehard Burkhardt, Mitarbeiter der Kommunalabteilung des AGCO/Fendt Vertriebspartners BayWa in Erfurt, macht Holger Hahn damals auf die Fendt Traktoren aufmerksam. Er erklärt, dass schon fünf Gemeinden im Umfeld mit Fendt Traktoren arbeiten und höchst zufrieden damit sind.

Eh, das ist ja doch was für uns!

„Aber erst bei den Technikvorführungen habe ich erkannt: Eh, das ist ja doch was für uns!“, beschreibt Hahn lachend und verschweigt nicht, dass auch der gute Service der BayWa mit dem Service-Partner in Wülfershausen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielt. Mit moderner Kommunaltechnik das Stadtbild attraktiver zu gestalten und den Menschen eine angenehme Umwelt zu bieten, das ist auch sein Ziel. Andere wichtige Voraussetzungen, um den jungen Leuten „Haltefaktoren“ zu bieten, gibt es bereits. Sie passen gut zu dieser Herausforderung: Im Vergleich zu den umliegenden Städten mit über 10.000 Einwohnern hat Zella-Mehlis die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung. Jährlich nimmt die Stadt vier Millionen Euro an Gewerbesteuern ein, und die günstige Lage am Autobahnkreuz A71 / A73 ist gerade für die Wirtschaft ein Plus.

Das Rathaus der Zella-Mehliser ist ein schöner, fast monumentaler Bau aus den 1920er Jahren, mit hohen, breiten Fenstern, Säulen vor der Eingangstür, einem leuchtend roten Dach, aus dessen Mitte ein schmaler Rathausturm ragt. Es beherbergt neben der Stadtverwaltung das Stadtarchiv und die Bibliothek. Richard Rossel ist, obwohl in Niederbayern geboren, ein begeisterter Zella-Mehliser. Er nimmt sich sehr viel Zeit für die Anliegen der Bürger. Der Beratungssaal ist hell und hoch modern eingerichtet. „Zella-Mehlis musste schon immer den Spagat zwischen einer ausgeprägten, mittelständischen Metall verarbeitenden Struktur und der Ausrichtung in Sport und Tourismus meistern“, argumentiert Rossel. Daraus ergeben sich jedoch Möglichkeiten, Arbeitsplätze und zugleich ein attraktives Lebensumfeld zu schaffen.

Der nächste Höhepunkt, für den sich die Zella-Mehliser ganz besondere Ziele setzen, steht im Jahr 2019 an: Dann wird die Stadt, die 1919 aus dem Zusammenschluss der Orte Zella St. Blasij und Mehlis entstanden ist, 100 Jahre alt. „Bis dahin werden wir uns vordergründig mit der Gestaltung des alten Stadtkerns beschäftigen“, erklärt der Bürgermeister. Ständig steht er dafür bereits jetzt im Austausch mit Holger Hahn. Gemeinsam wollen sie neue, tolle Ideen entwickeln. Der Baubetriebshofleiter ist inzwischen schon wieder unterwegs zu seinen Mitarbeitern, die gegenwärtig Bäume verschneiden und das anfallende Holz häckseln. Er will schauen, ob alles gut läuft. Denn es gibt noch sehr viel zu tun. Gut, wenn man sich dabei auf die leistungsstarke Technik von Fendt verlassen kann.

Fahrer Sebastian Deppert: „Es ist sehr effektiv, dass man die Anbaugeräte schnell wechseln kann, beispielsweise vo Schneepflug zur Fräse. Gut ist auch die freie Sicht nach allen Seiten.“

Leiter des Baubetriebshofes der Stadt Zella-Mehlis, Holger Hahn (links), im Gespräch mit Eckehard Burkhardt, Verkausberater Kommunal- und Gewerbetechnik der BayWa in Erfurt.

Bürgermeister von Zella-Mehlis, Richard Rossel, will die Stadt attraktiver machen.