360-icon download left-arrow left-doublearrow nav-dot pdf-icon rss-icon search-icon spot-icon subnavi-icon close-icon info-icon
Wenn man zum ersten Mal in den Traktor steigt, können einen diese Bedienelemente schon etwas einschüchtern, tatsächlich sind sie aber ganz einfach zu erlernen.
Phillip Vroegh, Landwirt mit rund 575 Holstein-Rindern aus Nova Scotia, Kanada - 714, 718, 826 Vario
Wenn man zum ersten Mal in den Traktor steigt, können einen diese Bedienelemente schon etwas einschüchtern, tatsächlich sind sie aber ganz einfach zu erlernen.

Mehr bedeutet weniger

Als Phillip Vroegh vor fast zwei Jahren vier John Deere Traktoren gegen vier Fendt Modelle vergleichbarer Größe eintauschte, bekam er mehr als erwartet. Oder vielleicht sollten wir sagen „weniger als er erwartete“. Das stellte er zumindest fest, als es ans Bezahlen der Dieselrechnungen ging.

Vroegh leitet Sunny Point Farms, einen bekannten Milchviehbetrieb bei Noel in der kanadischen Provinz Nova Scotia. Vom Fendt erwartete er sich einen höheren Fahrkomfort und vom CVT Getriebe sanfteres Schalten. Er hatte diese Vorteile während der Probefahrt der Fendt Modelle bei der Central Equipment Company vor seiner Kaufentscheidung kennengelernt. Er hatte dort auch gehört, dass Fendt für seine Kraftstoffeffizienz bekannt ist. Dennoch war es eine angenehme Überraschung, als sich seine jährliche Kraftstoffeinsparung im ersten Jahr nach dem Erwerb der Traktoren auf ca. 10.000 Liter belief.

„Ein Verkäufer kann einem immer genau das sagen, was man hören möchte“, meint Vroegh. „Aber die Kraftstoffersparnis war wirklich enorm. Außerdem gefällt mir, wie leise sie sind und wie einfach sie sich bedienen lassen. Wenn man zum ersten Mal in den Traktor steigt, können einen diese Bedienelemente schon etwas einschüchtern, tatsächlich sind sie aber ganz einfach zu erlernen.

Zum Zeitpunkt des Kaufs kostete Diesel ca. einen Dollar pro Liter, und Vroegh erklärt, dass die 10.000 $ Kraftstoffersparnis von allen vier Traktoren kamen, die dieselbe Arbeit in ungefähr derselben Zeit leisteten wie die Maschinen, die sie ersetzten. Die Fendt Ersatzmodelle sind ein 714, zwei 718 und ein 826. Alle verfügen über bestimmte Funktionen für spezielle Aufgaben. Beispielsweise ist der 714 das einzige Modell mit Fendt VarioGuide satellitengestütztem Lenksystem – Vroegh erklärt jedoch, dass es bei allen Traktoren, die er in Zukunft kaufen will, dabei sein wird.

Der Traktor wird zur Aussaat von Alfalfa eingesetzt, wo diese Lenkhilfe große Vorteile bietet. Außerdem wird er zum Ziehen eines Silierwagens bei der Erntearbeit genutzt. Einer der beiden 718 wurde inzwischen mit einem Fendt 5X90 Frontlader zum Laden von Stallmist und Silage ausgerüstet, der andere ist mit einem Front-Dreipunkt-Anhängesystem und einer Zapfwelle zum Betrieb eines 11-Fuß-Scheibenmähers ausgestattet. Ein zweiter 14-Fuß-Mäher wird zum Mähen eines 25-Fuß-Streifens hinterhergezogen. Und der 826 wird zur Bodenbearbeitung, zum Packen von Silage und zum Ziehen eines 19.000-Liter-Gülletankwagens genutzt. Vroegh meint, dass die Fendt Traktoren auf der Rückfahrt mit einem leeren Ladewagen oder Gülletankwagen besonders effizient sind.

„Hier werden nicht Äpfel mit Äpfeln verglichen, weil keiner der John Deere Traktoren ein CVT-Getriebe oder ein vergleichbares Motorsteuersystem hatte“, meint er. „Aber wenn ich mit dem vorherigen Traktor Gülle ausgebracht habe, brauchte ich 20 bis 22 Liter Kraftstoff pro Tag. Mit dem Fendt 826 brauche ich die Hälfte, das heißt 10 bis 11 Liter pro Tag.“

Natürlich bedeuten alle eingesparten Einsatzkosten für Vroegh entsprechend mehr Rendite für den Milchwirtschaftsbetrieb, da sein gesamter Ernteertrag an die ca. 575 Stück Holstein-Rinder verfüttert wird. Davon sind ca. 275 Stück Milchkühe, während der Rest trockenstehende Kühe und Ersatzfärsen sind, die Vroegh mithilfe selektiver Züchtung und Embryotransplantationen gezüchtet hat.

Durch eine sorgsame Beachtung der Genetik sowie der Futterzusammenstellung und -erzeugung hat Vroegh seinen Herdendurchschnitt bereits auf 13.000 Liter pro Kuh pro 305-Tage-Laktation gesteigert. Es wäre übertrieben zu behaupten, dass seine Fendt Traktoren zu volleren Milchtanks beitragen, aber eines ist doch sicher: Sie tragen bestimmt zu einem volleren Kraftstofftank bei.