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Mir gefällt die Verlässlichkeit der Fendt Traktoren
Jason Jantzi, Lohnunternehmer & Milchbauer aus Milverton, Kanada - 513, 822, 817, 714 Vario
Mir gefällt die Verlässlichkeit der Fendt Traktoren

134 Pferdestärken treffen in Kanada ein

Erstmalig in der Fendt Geschichte wurde eine Traktoren-Baureihe zuerst in Nordamerika eingeführt und erst danach in Deutschland in den Markt gebracht. Deshalb gibt es schon Kunden in Nordamerika und sogar eine Medaille für den Traktor mit Abgasnorm Tier 4 Final. Auf der National Farm Machinery Show in Louisville, Kentucky, ist der Fendt 500 Vario bereits mit dem AE 50 Award von der American Society of Agricultural and Biological Engineers (ASABE) ausgezeichnet worden.

Ein 500er für Papa und ein 900er für den Sohnemann

Lavon Jantzi hätte nicht aufgeregter sein können als er im Mai seinen neuen Traktor samt Frontlader bei der Ankunft beobachtete. Es war genau der glänzende Fendt 939 Vario, von dem er schon seit Monaten träumte und hier war er endlich – fest gezurrt auf dem Auflieger eines Sattelschleppers vom Händler Maple Lane Farm Service. Allerdings ist Lavon erst vier Jahre alt und der Sattelschlepper transportierte nicht nur seinen Tretschlepper, sondern auch den neuen Fendt 513 Vario seines Vaters Jason.

"Er wollte schon lange einen Fendt Trettraktor haben und hat sein Taschengeld gespart, in der Hoffnung bald einen kaufen zu können“, erzählt Jason Jantzi, der gut 120 Hektar Land und eine Farm mit 40 Kühen in Milverton, Kanada besitzt. „Er ist wirklich jedes Mal, wenn ich zu meinem Händler, gefahren bin mitgekommen, um zu schauen, ob er bereits genug Geld gespart hat. Deshalb habe ich für Lavon einen kleinen Traktor mitbestellt, als ich den Fendt 513 Vario gekauft habe“, berichtet der Landwirt.

"Unsere Farm habe ich 2003 von meinem Vater übernommen und die gesamte Familie hilft mit, so sind wir nicht auf Angestellte angewiesen"

Alle stehen stolz vor dem neuen Fendt Traktor, nur Lavon will sich nicht von seinem Traktor trennen.

Für Lavon ist es sein erster eigener Fendt Traktor, Jason und seine Frau Rochelle besitzen hingegen schon einige. Die Familie mit drei Söhnen, Jarrell, Kerwin und Lavon, und zwei Töchtern, Alyssa und Marcia hat bereits drei Fendt Traktoren. Alle werden sowohl auf der Farm, als auch im eigenen Lohnunternehmen, Jama Custom Farming, das sich auf Grünfutterernte spezialisiert hat, eingesetzt. Sie haben einen Fendt 822 Vario, einen 817 Vario und einen 714 Vario mit Frontlader.

Der 822 Vario läuft vor einer großen Hesston 7433 Ballenpresse, während der 817 Vario eine Dreifach-Mähkombination zieht. Ein Nachbar, der Jantzi häufiger im Lohnunternehmen aushilft, zieht seine Hesston 2150 Ballenpresse mit dem eigenen Fendt 824 Vario. Der 714 Vario hingegen wird für den Transport und das Verladen von Ballen verwendet oder treibt einen Ballenwickler an, der Einzelballen oder eine komplette Ballenreihe einwickeln kann. Der 513 Vario wird vor allem am Bandschwader eingesetzt und kann bei Bedarf auch Ladearbeiten übernehmen. Im Frühjahr meint Jantzi, wird er mit einer AGCO Sämaschine Luzerne säen.

„Der 513 hat genug hydraulische Leistung um die großen Quaderballen mit bis zu 450 kg zu laden. Ich muss nur ein Gewicht am Heck anbauen um die Maschine zu balancieren. Was mir am besten gefällt, ist allerdings die Wendigkeit“, stellt der Unternehmer die Vorzüge des Traktors heraus. Bevor er den Fendt 513 Vario gekauft hat, besaß er einen Fendt 411 Vario. Der Farmer stellte begeistert fest, dass der Neue die gleiche Wendigkeit, an die er sich bereits gewöhnt hatte, mit mehr Leistungsstärke bietet. Über 200 Arbeitsstunden in nur drei Monaten sprechen für sich.

Luzerne und Mais für das Milchvieh

„Insgesamt mähen wir über 1000 Hektar Grasland und pressen 25.000 Ballen pro Jahr inklusive Heu, dass wir angeliefert bekommen“, erzählt der der Landwirt. „Allerdings wickeln wir höchstens die Hälfte dieser Ballen“, fügt er hinzu und erwähnt, dass das Lohnunternehmen viel für die Amish Farmer aus der Gegend arbeitet, die keinen High-Tech einsetzen dürfen. „Wir lagern die gesamte Luzerneernte, die wir an unsere Kühe verfüttern, als gewickelte Silageballen und alle überschüssigen Ballen werden als Trockenheu verkauft.“
Neben den knapp 30 Hektar Mais, die hauptsächlich als Maissilage an das Milchvieh verfüttert werden, pflanzt Jantzi auch 16 Hektar Weizen für den Verkauf an. Der Rest des Ackerlandes wird vor allem für den Anbau von Luzerne verwendet. Eine Ausnahme war ein 16 Hektar Sojafeld im letzten Frühjahr mit eingebauter Drainage, um das Feld besser zu entwässern.


Zuverlässigkeit beim Pressen

Natürlich sorgt die Vielfalt der Saaten und der verschiedenen Anbaugeräte dafür, dass der Landwirt seine Fendt Traktoren noch mehr schätzt. Der größte Vorteil sei das Getriebe, das ihm die Anpassung der Geschwindigkeit des Traktors an die Press- und Schwadkonditionen leicht macht. „Mir gefällt auch die Verlässlichkeit der Fendt Traktoren. Während des Pressens können wir uns keinen Ausfall leisten, besonders, wenn der Wetterbericht Regen ansagt. Glücklicherweise haben wir sehr wenig Probleme mit unseren Maschinen und wenn doch mal etwas passiert, hilft uns unser Händler Maple Lane sofort, obwohl sie fast 45 Minuten fahren müssen“, betont Jantzi die gute Zusammenarbeit mit dem Händler. Durch den gut organisierten Service wissen die Techniker schon vor der Ankunft, wo das Problem liegt und können die entsprechenden Ersatzteile direkt zum Termin mitbringen.

„Die einfache Bedienung ist für uns alle ein großer Vorteil. Mein 14-jähriger Sohn, Jarrell, hilft häufig während der Grünfutterernte aus und die Fendt Traktoren sind ideal für Fahrer mit wenig Erfahrung, da die Bedienung bei allen Modellen nahezu gleich funktioniert und ein Wechsel zwischen den Maschinen deshalb kein Problem darstellt“, erläutert der Familienvater. Der kleine Lavon fährt gerne mit seinem Papa in den großen Fendt Traktoren mit: aber nicht mit jedem. „Der 822 hat keinen gemütlichen, gepolsterten Beifahrersitz wie die anderen Traktoren, sondern nur einen harten Plastiksitz“, erzählt Jantzi. „Deshalb fragt er immer, mit welchem Traktor ich rausfahre, bevor er sich entscheidet. Sonst ist seine übliche Antwort: „Ich glaube, ich bleibe einfach hier und spiele“. Zum Spielen zählt auch, dass Lavon mit seinem Frontlader Futter zum Milchvieh schiebt.“ Natürlich heißt das auch mehr Arbeitsstunden für seinen Fendt 939 Trettraktor.