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Die Leistung des Fendt Schleppers spricht für sich!
Lucian Buzdugan, Generaldirektor Agrarbetrieb mit insgesamt 56132 ha Ackerland, Rumänien - 939 Vario
Die Leistung des Fendt Schleppers spricht für sich!

Eine Insel voller Schlepper

Brăila ist ein grünes, fruchtbares Eiland mitten im Biosphärenreservat Donaudelta im Osten Rumäniens. 18000 Hektar Weizen, 11000 Hektar Raps und 8000 Hektar Gerste wurden im letzten Herbst geerntet. Doch das ist längst nicht alles. Die AGRICOST Holding bewirtschaftet auf Brăila den größten landwirtschaftlichen Betrieb Rumäniens. Was hier passiert ist Landwirtschaft der Superlative. Die Insel ist ein europaweit einzigartiges Projekt. Egal ob mit dem Auto, mit dem Schlepper oder mit den Erntemaschinen, auf die Insel gelangt nur, wer mit der Fähre vom Stadtgebiet Brăilas aus übersetzt. Eine Brücke gibt es nicht.

Das Land rund um die Hafenstadt Brăila, wo sich die Firmenzentrale von AGRICO ST befindet, ist dank der Donau fruchtbar. Wenige Kilometer vom historischen Zentrum der 200000 Einwohner-Stadt entfernt, geht Großes vor sich. Auf der gleichnamigen Donauinsel bewirtschaftet das Landwirtschaftsunternehmen AGRICO ST insgesamt 56132 Hektar Ackerland. Die Ausmaße sind kaum vorstellbar. Ein 154 Kilometer langer Damm schützt die weitläufigen Ackerflächen, die in 20 Farmen aufgeteilt sind, vor dem Fluss. Das Wasser ist auf der Insel jedoch überlebenswichtig, da drei Viertel der Flächen bewässert werden. Fünf Hochleistungspumpwerke, 28 Hochdruckpumpstationen, 9800 Hydranten und ein Leitungssystem mit einer Gesamtlänge von 1322 Kilometern sichern die Wasserversorgung sowie die Bewässerung auf der Insel, die mit einer Fläche von 710 km² größer ist, als der Bodensee. Hinzu kommt noch ein 1362 Kilometer großes Netz an offenen Kanälen. Doch auf Brăila ist man auch auf eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas angewiesen. So verfügt die Insel über einen eigenen kleinen Hafen, wo Frachter mit frisch Geerntetem beladen werden.

140000 Tonnen Weizen und Gerste, 65000 Tonnen Mais, 90000 Tonnen Sonnenblumen, Soja und Kohl, sowie 7000 Tonnen Kartoffeln ernten die über 800 Mitarbeiter von AGRICO ST jährlich. Diese enormen Mengen machen das Unternehmen nach eigenen Angaben zum größten zusammenhängenden landwirtschaftlichen Betrieb in ganz Europa. Kann, wer Landwirtschaft in solchen Dimensionen betreibt, noch an den Umweltschutz denken? „Die Wertschätzung für die Leistung unserer Mitarbeiter sowie für die Natur und das Vieh sind Grundvoraussetzung für unsere Arbeit“, betont Lucian Buzdugan, Generaldirektor von AGRICO ST. Um die enormen Flächen effizient bewirtschaften zu können, braucht es leistungsstarke und effiziente Maschinen. Seit März strahlt das Eiland mit einer Gesamtlänge von 60 km ganz im charakteristischen Grün des Marktoberdorfer Traktorenherstellers Fendt. 35 neue 939 Vario Traktoren wurden per Spedition und Fähre auf die Insel transportiert, wo sie im Frühjahr bei der Saat bereits voll im Einsatz waren.

13650 Allgäuer Pferdestärken für Rumänien

Die Entscheidung, die grünen Schlepper mit den roten Felgen auf die Insel zu holen, fiel eigentlich schon im vergangenen Herbst. Zu dem Zeitpunkt arbeiteten ein 936 Vario sowie drei weitere Traktoren anderer Hersteller in der Leistungsklasse von 350 bis 400 PS auf der Insel nahe dem Schwarzen Meer. „Die Traktoren wurden über mehrere hundert Stunden intensiv getestet“, berichtet Cristian Danescu, Generaldirektor des rumänischen Fendt-Vertriebspartners MEWI. Nachdem der Allgäuer Großtraktor seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hatte, war für Buzdugan die Entscheidung schnell gefallen. „Die Leistung des Fendt Schleppers spricht für sich! Zudem passen die Philosophien unserer Unternehmen perfekt zusammen. Gerade um den Ansprüchen Effizienz und Klimaschutz gleichermaßen gerecht zu werden, sind die Traktoren aus dem Allgäu mit ihrer kraftstoffsparenden SCR-Technologie und ihrer hohen Wirtschaftlichkeit die perfekten Arbeitsgeräte“, schwärmt der Agrarmanager. Vor allem das Arbeitstempo beeindruckt den Geschäftsführer. Für einen Hektar benötigen die Rumänen mit ihren neuen Hochleistungsschleppern aus dem Allgäu gerade einmal eine Viertelstunde.

Ein professionelles Fahrertraining „Fendt Expert“ gehörte zur Übergabe der neuen Traktoren natürlich dazu. Der Allgäuer Fendt-Experte Hubert Martin (2.v.r.) spricht zwar kein Rumänisch. Die Kommunikation mit den rumänischen Fahrschülern klappte jedoch dank Dolmetscher Cristian Cabodescu problemlos (3. v. r). Der Servicemann des rumänischen Fendt Importeurs MEWI ist im Schwarzwald aufgewachsen.

Für die rumänischen Fahrer heißt es „Learning by Doing“. Fendt Fahrlehrer Hubert Martin macht die Fahrer beim Maislegen mit dem neuen 939 Vario vertraut.

Daumen hoch für Fendt! Der Generaldirektor der AGRICOST Holding, Lucian Buzdugan (2. v.r.) freut sich auf 35 neue Hochleistungsschlepper aus dem Allgäu, die im März mit der Fähre vom Festland auf die Insel gebracht wurden.

Hohe Ziele für die Zukunft

Die Verantwortlichen von AGRICO ST haben sich hohe Ziele gesteckt. Buzdugan und sein Unternehmen wollen weiter expandieren, um auf dem europäischen Markt konkurrenzfähig zu sein. „Hohe Erträge können dabei nur mit den leistungsstärksten Landmaschinen eingefahren werden, gerade wenn man die riesigen Nutzflächen auf Brăila betrachtet“, fügt Danescu hinzu. Dabei steht MEWI dem Team auf Brăila nicht nur in Servicefragen mit Rat und Tat zur Seite, sondern organisierte bereits Fahrerschulungen in Theorie und Praxis. Für die Allgäuer Traktorenschmiede immer mit dabei ist Hubert Martin, der als ausgewiesener Fendt Vario- Experte die rumänischen Fahrer schult. „Ich spreche kein Rumänisch, aber das verlief ganz unkompliziert. Ich hatte einen super Dolmetscher“, antwortet der 52-jährige Fahrlehrer. Insgesamt 90 rumänische Schlepperfahrer machte Hubert Martin bereits zu echten Experten im Umgang mit den Fendt Traktoren, ihrer Bedienung und ihrer Technik. Die Schulung direkt am und im Fahrzeug ist dabei das Allerwichtigste sagt Martin. „Die Fahrer müssen auf dem Schlepper sitzen, sie müssen das Terminal vor sich haben und sozusagen die Fendt- Luft schnuppern. Das ist viel wertvoller, als langwierige theoretische Schulungen“, meint der selbstbewußte gebürtige Allgäuer. Und so bewirtschaften bereits jetzt im Frühsommer 35 Fendt 939 Vario mit insgesamt 13650 PS die 56000 Hektar auf Brăila.